Deutsche Bank will keine Geschäfte mehr mit Trump machen

Frankfurt/Washington - Nach der Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump (74) distanziert sich die Deutsche Bank einem Medienbericht zufolge von Trump.

Die Deutsche Bank war zeitweise Donald Trumps (74) Hausbank und gewährte ihm vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite für die Finanzierung von Immobilien.
Die Deutsche Bank war zeitweise Donald Trumps (74) Hausbank und gewährte ihm vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite für die Finanzierung von Immobilien.  © Bild-Montage: dpa/Boris Rössler, dpa/AP/Susan Walsh

Nach Informationen der New York Times hat Deutschlands größtes Geldhaus beschlossen, keine neuen Geschäfte mit Trump und seinen Firmen zu machen.

Ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt wollte dies am Dienstag auf Nachfrage nicht kommentieren. Die Bank äußert sich grundsätzlich nicht öffentlich zu einzelnen Kundenbeziehungen.

Die Deutsche Bank war zeitweise Trumps Hausbank und gewährte ihm vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite für die Finanzierung von Immobilien.

Insgesamt stehen noch Kredite in einer Höhe von 340 Millionen Dollar aus, die in den nächsten Jahren fällig sind.

Die US-Demokraten hatten in den vergangenen Jahren wiederholt versucht, die Geschäftsbeziehungen Trumps mit der Deutschen Bank näher zu durchleuchten.

Am vergangenen Mittwoch hatten aufgebrachte Trump-Anhänger den Sitz des US-Kongresses gestürmt (TAG24 berichtete).

Die Demokraten machen den scheidenden Präsidenten persönlich für den Gewaltausbruch verantwortlich, Trump habe seine Unterstützer zuvor mit einer Rede aufgestachelt.

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