Donald Trump wettert gegen Joe Biden: "Kann keine zwei Sätze zusammenfügen"

Washington, D.C. - "Der Mann kann nicht sprechen": In einem Interview hat US-Präsident Donald Trump (74) seinen demokratischen Kontrahenten Joe Biden (77) scharf attackiert.

Joe Biden (l), designierter Kandidat der Demokraten, tritt am 3. November 2020 gegen den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump an.
Joe Biden (l), designierter Kandidat der Demokraten, tritt am 3. November 2020 gegen den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump an.  © Rourke/Semansky/AP/dpa

Bedingt durch sein Management der Corona-Krise und seine Haltung zu den Anti-Rassismus-Protesten sinken Trumps Umfragewerte immer weiter in den Keller, während die von Biden langsam, aber sicher steigen.

Fühlt sich der amtierende Präsident allmählich in die Ecke gedrängt? In einem Interview mit Fox News ging Donald Trump nun zum Frontalangriff über und stellte kurzerhand die kognitiven Fähigkeiten seines Widersachers in Frage.

"Es ist so verrückt, was passiert. Er ist ein Typ, der nicht spricht, niemand hört ihn", sagte Trump laut Bericht von Inquisitr.

"Wann immer er spricht, kann er nicht zwei Sätze zusammenfügen. Ich möchte nicht unfreundlich sein, aber der Mann kann einfach nicht sprechen", schlussfolgerte Trump.

Was wohl Joe Biden zu dem Angriff auf seine Rhetorik sagen würde? Der designierte Präsidentschaftskandidat der Demokraten zeigt sich in Interviews oft zurückhaltender und weniger aggressiv.

Trotz oder auch gerade deswegen steigen seine Zustimmungswerte laut Umfragen in verschiedenen US-Bundesstaaten immer weiter an. Der TV-Sender CNN fasste den aktuellen Stand am Donnerstag anschaulich zusammen.

Laut den jüngsten Umfragen geht Biden inzwischen in vielen Bundesstaaten als klarer Favorit für die Präsidentschaftswahl am 3. November hervor.

So konnte der Politiker nicht zuletzt seine Unterstützung unter den Demokraten erhöhen, während Trump längst nicht bei allen Republikanern beliebt ist. Von den Befragten bewerteten 39 Prozent seine Arbeit im Weißen Haus als positiv.

Titelfoto: Rourke/Semansky/AP/dpa

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