Mann hängt an Trump Tower und droht: "Schneide das Seil durch"

Chicago - Ein Mann hat sich vom 98-stöckigen Trump-Tower abgeseilt – angeblich, weil er mit US-Präsident Donald Trump sprechen will.

Der Trump-Tower in Chicago ist das das derzeit vierthöchste Gebäude der USA.
Der Trump-Tower in Chicago ist das das derzeit vierthöchste Gebäude der USA.  © Charles Rex Arbogast/AP/dpa

Wie CBS berichtet, hängt seit Sonntagabend, 17.15 Uhr Ortszeit ein Aktivist der "Black Lives Matter"-Bewegung an einem Seil auf Höhe des 16. Stocks am Trump Tower in Chicago.

Laut Sun forderte der Mann in einem Facebook-Livevideo ein Gespräch mit dem amtierenden US-Präsidenten. 

In der Hand hält er ein Messer und droht: "Wenn Herr Trump nicht mit mir spricht, schneide ich das Seil durch."

"Hallo zusammen, ich bin Mitglied von Black Lives Matter und möchte noch vor der Wahl mit Mr. Trump reden. Ich will nicht sterben, aber wenn jemand versucht, dieses Seil hochzuziehen, springe ich!", heißt es darin weiter.

"Herr Trump, vielleicht denken Sie, dass ich verrückt bin. Aber ich bin nicht verrückt!", erklärt er daraufhin.

Vor dem Trump Tower versammelten sich nach und nach Schaulustige, woraufhin die Polizei die Straße sperren musste. In den sozialen Netzwerken kursierten schnell erste Aufnahmen der Wahnsinnstat.

Verhandlungen mit Aktivsten an Trump-Tower halten an

Spezialteams wurden geschickt, um mit dem Mann zu verhandeln.

CBS-Journalist Steven Graves twitterte in den frühen Morgenstunden: "3 Uhr morgens - Mehrere Verhandlungstaktiken, aber keine scheint zu funktionieren. Er scheint sich eingelebt zu haben. Leichter Regen wird bald erwartet."

Was dem Aktivisten offenbar nicht bewusst ist: Trump war zur Zeit des Vorfalls gar nicht im Bundesstaat Illinois. Er besuchte am Sonntag einen Gottesdienst in Las Vegas, Nevada.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Unbekannter den Trump-Tower erklimmen will. 

Schon 2016 versuchte ein junger Mann mittels Saugnäpfen, an der Glasfassade des New Yorker Gebäudes hochzuklettern. 

Er schaffte es allerdings nur bis zum 21. Stockwerk, wo ihn Polizisten des NYPD schließlich durch ein Fenster packen konnten.

Titelfoto: Charles Rex Arbogast/AP/dpa

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