"Meister der Dunkelheit": Ehemalige Freundin richtet heftige Vorwürfe gegen Melania Trump

USA - Kaum eine Woche vergeht, ohne dass neue Anschuldigungen gegenüber US-Präsident Donald Trump (74) laut werden. Doch diesmal ist seine Frau Melania (50) an der Reihe. Eine ehemalige Freundin von ihr lässt dabei kein gutes Haar an der First Lady.

Melania Trump (50) soll laut ihrer ehemaligen Vertrauten gegenüber der Öffentlichkeit nur eine Fassade aufrecht erhalten.
Melania Trump (50) soll laut ihrer ehemaligen Vertrauten gegenüber der Öffentlichkeit nur eine Fassade aufrecht erhalten.  © J. Scott Applewhite/AP/dpa

Die frühere Weiße-Haus-Insiderin Stephanie Winston Wolkoff (50) behauptet laut Sydney Morning Herald, dass Donald Trump ohne seine Ehefrau gar nicht dazu fähig wäre, soviel Macht auszuüben.

Tatsächlich soll Melania an allen noch so fraglichen Handlungen des amtierenden US-Präsidenten beteiligt sein. Laut Wolkoff seien beide "Meister der Dunkelheit".

Die 50-Jährige habe sich eine regelrechte Fassade aufgebaut mit der sie die Öffentlichkeit täuschen kann: "Indem sie geheimnisvoll bleibt und diese Wand aus Stahl aufrechterhält, muss sie niemandem antworten."

Doch wie steht es eigentlich um die Ehe der Trumps? Mehrmals wurde Melania gesehen, die sich weigerte, die Hand ihres Mannes zu halten und sie wegschlug, was zu reichlich Spekulationen führte. Wolkoff glaubt, dass es "zu 100 Prozent" beabsichtigt sei.

"Sie sind so ausgerichtet, dass alles aus einem bestimmten Grund geschieht. Nichts passiert einfach so", meint die ehemalige Vertraute der First Lady. 

Stephanie Winston Wolkoff veröffentlicht ein Buch über ihre Zeit mit Melania Trump

Ihr Ehemann, US-Präsident Donald Trump (74), soll erst durch sie überhaupt in der Lage gewesen sein, soviel Macht zu bekommen.
Ihr Ehemann, US-Präsident Donald Trump (74), soll erst durch sie überhaupt in der Lage gewesen sein, soviel Macht zu bekommen.  © Evan Vucci/AP/dpa

Ist also alles nur vorgespielt? Wolkoff bezeichnet die Ehe der Trumps als "Transaktionsheirat", deren Ziel es ist, dass Donald möglichst viel Macht gewinnt. Melania dagegen habe keinerlei politische Interessen. Ihr gehe es lediglich darum, ihr Leben so luxuriös und komfortabel wie bisher fortzuführen: "Sie war glücklich im Trump Tower. Sie liebte den Trump Tower. Sie war begeistert von ihrem Leben."

Wenn ihr Mann bei den Wahlen am 3. November die Präsidentschaft verliert, "wird sie in Südfrankreich auf einer wirklich großen Yacht mit einem wirklich großen Hut sein und das tun, was sie schon immer tun wollte: nichts", prognostiziert Wolkoff.

Die beiden Frauen freundeten sich 2003 an, als Wolkoff Veranstaltungen für das Vogue-Magazin organisierte. Sie soll auch bei Trumps Amtseinführung zum US-Präsidenten mitgeholfen haben und wurde dann zur Sonderberaterin von First Lady Melania berufen.

Die Freundschaft zwischen den beiden begann nach Berichten zu kippen, weil Wolkoffs Firma für Trumps Einsetzungsfeier 26 Millionen Dollar eingesteckt habe. Die Frauen liegen seit Anfang 2018 im Streit.

Nun hat Wolkoff ein Enthüllungsbuch veröffentlicht, in dem sie sich auf geheime Audioaufnahmen beruft, die sie während ihrer Zeit mit dem Trump-Ehepaar angefertigt hat.

Titelfoto: Evan Vucci/AP/dpa

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