Trump beleidigte Vietnam-Veteran McCain: Nun schlägt seine Tochter zurück

Arizona - Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis sie Rache üben würde. Nun hat die Tochter von John McCain (†81) ihre Chance genutzt.

Meghan McCain (r.) und Joe Biden 2019 zu Gast bei einer Talkshow.
Meghan McCain (r.) und Joe Biden 2019 zu Gast bei einer Talkshow.  © Lorenzo Bevilaqua/ABC/AP/dpa

"Ich mag Leute, die Arizona nicht verlieren", steht auf einem Bild ihres lächelnden Vaters. Meghan McCain (36) lud dieses auf Twitter hoch und ging damit viral.

Die Anspielung dürften die meisten Nutzer schnell verstanden haben.

2015 äußerte Donald Trump öffentlich über John McCain: "Er ist kein Kriegsheld. Er war einer, weil er gefangen genommen wurde. Ich mag Leute, die nicht gefangen genommen wurden."

Die Familie des hochdekorierten Vietnam-Veterans sah darin die Verdienste von John McCain herabgewürdigt, auch viele andere US-Politiker kritisierten Trumps Statement.

Nun, da Trumps Herausforderer Joe Biden den US-Bundesstaat Arizona für sich gewonnen konnte, sah Meghan McCain ihre Chance auf Rache gekommen.

John McCain war von 1987 bis zu seinem Tod im August 2018 republikanischer Senator von Arizona.

Mehrere US-Medien berichteten über McCains Tweet. Eine Reaktion von Donald Trump blieb bislang aus.

Vor Bidens Sieg hatte Arizona seit der Wiederwahl von Bill Clinton 1996 keinen demokratischen Präsidentschaftskandidaten mehr gewählt. Trumps Niederlage in dem Bundesstaat ist also auch von historischer Bedeutung.

Titelfoto: Evan Vucci/AP/dpa, Lorenzo Bevilaqua/ABC/AP/dpa

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