Trump hält erste Rede nach Wahlniederlage, aber alle achten nur auf die Frisur

Washington - Die erste öffentliche Ansprache von Donald Trump seit mehr als einer Woche hat am Freitag für viel Gesprächsstoff gesorgt - vor allem wegen seiner Frisur.

Die künstliche Bräune im Gesicht ist geblieben, die Haare wurden grau: Das linke Bild zeigt Donald Trump im September, das rechte stammt von seiner Rede am gestrigen Freitag.
Die künstliche Bräune im Gesicht ist geblieben, die Haare wurden grau: Das linke Bild zeigt Donald Trump im September, das rechte stammt von seiner Rede am gestrigen Freitag.  © Evan Vucci/AP/dpa

Der US-Präsident trat mit ungewohnt grauer Haarfarbe vor die Kameras im Rosengarten des Weißen Hauses. Zuschauer fragten sich weltweit, wo auf einmal die blonde Tolle des Republikaners geblieben ist.

In den sozialen Netzwerken brach eine Welle von hämischen Kommentaren und Diskussionen darüber los, dass sich der 74-Jährige wohl nicht mehr die Haare gefärbt hat.

Trump selbst äußerte sich nicht zur Frisuren-Debatte. Fragen der eingeladenen Journalisten ließ er weder zu diesem noch zu anderen Themen zu.

Am 6. November war der Amtsinhaber bei seinem bislang letzten Pressetermin noch mit deutlich blonder Haarfarbe zu sehen gewesen.

Tage danach gab es eine Kranzniederlegung am Tag der Veteranen - bei strömendem Regen auf dem Nationalfriedhof von Arlington schien Trumps Haarfarbe am Mittwoch weniger blond als zuvor, aber nicht so grau wie am Freitag.

Sorgen die Ergebnisse der US-Wahlen bei Trump für graue Haare?

"Hat sein Haar die Realität eher erkannt als er selbst?", fragte eine Twitter-Nutzerin in Anspielung auf Trumps Wahlniederlage und seine wiederholten Vorwürfe, dass es bei der Abstimmung am 3. November nicht mit rechten Dingen zugegangen sei.

Der Präsident weigert sich beharrlich, den Wahlsieg seines demokratischen Herausforderers Joe Biden anzuerkennen.

Auch auf Facebook bewegte Trumps Haarfarbe die Gemüter. Dort wurde auch besorgt nach dem Befinden des Wahlverlierers gefragt.

Viele werteten seine grauen Haare, sowie die bedrückte Mine und den langsamen Gang des Präsidenten als weiteres Indiz dafür, dass ihm die Wahlniederlage offenbar mächtig zu schaffen mache.

Titelfoto: Evan Vucci/AP/dpa

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