Trump-Nichte und Autorin: Donald gehört vor Gericht und verurteilt

USA - Die Nichte von Ex-US-Präsident Donald Trump (75) möchte ihren Onkel im Gefängnis sehen. "Ich kann mir niemanden vorstellen, der ein solches Schicksal mehr verdient hätte", sagte Mary Trump (56) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Donald Trump (75), damaliger Präsident der USA, muss sich harte Anschuldigungen seiner Nichte Mary (56) anhören.
Donald Trump (75), damaliger Präsident der USA, muss sich harte Anschuldigungen seiner Nichte Mary (56) anhören.  © Evan Vucci/AP/dpa

"Ich will, dass er verhaftet wird. Ich will, dass ihm Handschellen angelegt werden, (...) dass er in eine Gefängniszelle gesteckt wird und ihm öffentlich der Prozess gemacht wird." Sie wünsche sich außerdem, dass Trumps Vermögen eingefroren und er sehr arm werde.

Ihrer Ansicht nach hat der ehemalige Präsident großen Schaden in den USA angerichtet. Er habe einen Aufstand gegen sein eigenes Land angezettelt, so die promovierte Psychologin.

Anhänger des damaligen US-Präsidenten Donald Trump hatten am 6. Januar den Sitz des US-Kongresses in Washington erstürmt. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist.

Trump musste sich wegen des Angriffs einem Amtsenthebungsverfahren stellen, weil er seine Anhänger zuvor in einer Rede aufgestachelt hatte. Am Ende des Verfahrens wurde der Republikaner jedoch freigesprochen.

Mary Trump hatte im vergangenen Jahr mit dem Enthüllungsbuch "Zu viel und nie genug" über ihren Onkel Schlagzeilen gemacht.

Das Cover des Buches "Das amerikanische Trauma. Die gespaltene Nation - und wie sie Heilung finden kann" von Mary L. Trump.
Das Cover des Buches "Das amerikanische Trauma. Die gespaltene Nation - und wie sie Heilung finden kann" von Mary L. Trump.  © Heyne Verlag/dpa

Nun erscheint ihr neues Buch "Das amerikanische Trauma. Die gespaltene Nation - und wie sie Heilung finden kann". Darin setzt sich die 56-Jährige mit der Geschichte ihres Landes auseinander und analysiert den Rassismus in den USA.

Titelfoto: Heyne Verlag/dpa, Evan Vucci/AP/dpa

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