Joe Biden scherzt im TV über seine Kochkünste: "Wir sind es nicht gewohnt, bedient zu werden"

USA - Es kommt nicht oft vor, dass ein US-Präsident zu Gast bei Showmaster und Moderator Jimmy Fallon (47) ist. Doch über welche Themen wurde in der Sendung mit Joe Biden (79) gesprochen?

US-Präsident Joe Biden (79) war in der "Tonight Show" mit Jimmy Fallon (47) zu Gast.
US-Präsident Joe Biden (79) war in der "Tonight Show" mit Jimmy Fallon (47) zu Gast.  © Ralph Bavaro/NBC/dpa

Joe Bidens Umfragewerte sind überraschend schnell gesunken, dabei ist sein Amtsantritt noch nicht mal ein Jahr her. Konnte der Präsident bei dem bekannten Fernseh-Komiker Jimmy Fallon etwas Gutes für seine Popularität tun?

In der jüngsten Ausgabe der "Tonight Show" ging es nicht nur um politische Themen, es gab auch kleine Einblicke in den Alltag von Joe Biden und seiner Frau Jill (70) im Weißen Haus.

"Wir kommen aus der Mittelschicht", sagte der 79-Jährige am Freitag. Biden war per Video in die NBC-Sendung zugeschaltet.

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"Wir sind es nicht gewohnt, bedient zu werden." Deshalb hätten sie einen Deal mit den Angestellten. "Wir lassen sie nicht unser Frühstück machen. Wir kochen uns selbst unsere Eier", sagte Biden.

Auf Nachfrage von Moderator Fallon, ob er das wirklich selbst mache, gestand der US-Präsident aber: "Ich nicht, Jill macht das." Das habe auch einen guten Grund.

Seine Tochter habe als Kind einmal über ihn gesagt, er könne Wasser heiß machen und Spaghetti kochen - viel mehr nicht. Worauf Biden sagte: "Sie hat recht."

Hier gibt's den kompletten Auftritt von US-Präsident Joe Biden in der "Tonight Show" auf YouTube zu sehen

Laut "New York Times" war es Bidens erster Auftritt in einer Late-Night-Show als amtierender US-Präsident. In dem Gespräch ging es unter anderem auch um Infrastruktur-Politik und den Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Durch seine größtenteils witzigen und unverkrampften Antworten bekam der US-Präsident viel Lob in den sozialen Netzwerken. Kritisiert wurde aber, dass Biden teilweise von einem vorbereiteten Zettel ablesen musste.

Titelfoto: Ralph Bavaro/NBC/dpa

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