Bombendrohung! Taj Mahal geräumt, Suche nach Sprengsatz

Neu Delhi - Indiens berühmteste Sehenswürdigkeit, der Taj Mahal, ist nach einer Bombendrohung geräumt worden, Touristen mussten das Gelände verlassen.

Ein paramilitärischer Soldat patroulliert vor dem Taj Mahal. Ein Anrufer drohte, das Unesco-Weltkulturerbe in die Luft zu sprengen. (Archivbild)
Ein paramilitärischer Soldat patroulliert vor dem Taj Mahal. Ein Anrufer drohte, das Unesco-Weltkulturerbe in die Luft zu sprengen. (Archivbild)  © Pawan Sharma/AP/dpa

Ein Anrufer habe am Donnerstag gewarnt, dass er das Marmormonument in die Luft gehen lassen werde, sagte der zuständige Polizeichef der Deutschen Presse-Agentur.

Ein Bombenentschärfungsteam suchte nach einem Sprengsatz auf dem Gelände des Unesco-Weltkulturerbes.

Bislang sei nichts gefunden worden, aber die Polizei nehme alle Anrufe ernst, sagte der Polizeichef.

Das Monument hatte ein Mughal-Herrscher im 17. Jahrhundert für seine Lieblingsfrau bauen lassen.

Normalerweise besuchen es sieben bis acht Millionen Menschen pro Jahr.

Im vergangen Frühjahr wurde das Denkmal wegen Corona zunächst ein halbes Jahr geschlossen. Inzwischen ist es mit bestimmten Corona-Sicherheitsmaßnahmen wieder geöffnet.

Indien stellt jedoch wegen Corona seit gut einem Jahr keine Visa an ausländische Touristen aus.

Update, 4. März, 9.37 Uhr: Taj Mahal wieder geöffnet

Das Bombenentschärfungsteam konnte keinen Sprengsatz auf dem Gelände des Unesco-Weltkulturerbes finden. Deshalb behandle die Polizei die Warnung als Scherzanruf, sagte der Polizeichef. Mittlerweile sei der Taj Mahal wieder für Touristen geöffnet.

Der Anruf sei zurückverfolgt worden, hieß es. Örtliche Medien berichteten, dass es sich um einen Mann handle, der nicht für den Militärdienst ausgewählt worden sei. Er soll gesagt haben, dass die Bombe bald explodieren werde, schrieb die indische Narichtenagentur ANI.

Titelfoto: Pawan Sharma/AP/dpa

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