Frauen mit IS-Kämpfern verheiratet: Terror-Prozess auf der Zielgeraden

Celle – Im Prozess gegen eine IS-Sympathisantin aus Vechta, die für die Terrormiliz Frauen zur Heirat mit Kämpfern angeworben haben soll, sollen am Donnerstag (9.15 Uhr) die Plädoyers gehalten werden. 

Die Angeklagte (r.) sitzt vor Prozessbeginn mit ihrer Anwältin Seda Basay-Yildiz in einem Saal des Oberlandesgerichts
Die Angeklagte (r.) sitzt vor Prozessbeginn mit ihrer Anwältin Seda Basay-Yildiz in einem Saal des Oberlandesgerichts  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Je nach Dauer könnte auch das Urteil verkündet werden, wie das Oberlandesgericht Celle mitteilte. 

Die Deutsch-Syrerin muss sich seit Anfang Juli wegen Unterstützung der Miliz Islamischer Staat vor dem Oberlandesgericht verantworten.

Als Teil eines Netzwerks radikalisierter Frauen soll die Angeklagte nach ihrer Ausreise nach Syrien 2014 von dort aus Frauen in Deutschland für den IS gewonnen, deren Heirat mit Kämpfern organisiert und sie in die Aktivitäten der Miliz eingegliedert haben.


Zu Prozessauftakt hatte die Angeklagte ein Teilgeständnis abgelegt. Sie bereue inzwischen die Ausreise zum IS und distanziere sich von der Miliz, hatte sie erklärt.

Titelfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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