"Bevorstehende schwere Straftat" in Deutschland geplant: Ermittlungen gegen IS-Mitglied

Lüneburg – Nach der Festsetzung eines Mitglieds der islamistischen Szene im Raum Lüneburg (TAG24 berichtete) laufen die polizeilichen Ermittlungen weiter.

Die Polizei hat am Freitag eine Person aus der islamistischen Szene in Gewahrsam genommen. (Symbolbild)
Die Polizei hat am Freitag eine Person aus der islamistischen Szene in Gewahrsam genommen. (Symbolbild)  © Ronny Hartmann/dpa

Die Person war am Freitag in Langzeit-Gewahrsam genommen worden, weil es nach Angaben der Polizei ernstzunehmende Hinweise auf "unmittelbar bevorstehende schwere Straftaten" gab. 

Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt, blieb unklar. Auch weitere Angaben zum Alter oder zum konkreten Verdacht wollte ein Sprecher der Polizeidirektion Lüneburg am Samstag nicht machen.

Die Person könne nun zur Gefahrenabwehr bis zu 14 Tage in Gewahrsam gehalten werden, sagte der Polizeisprecher. 

Zum Terroranschlag in Wien habe sie nach derzeitigem Stand keinen Bezug. Die "Bild" berichtete, es seien Angriffe auf Polizisten geplant gewesen, die die Behörden als ernst eingestuft hätten.

Nach dem Anschlag in Österreich hatten Ermittler am Freitag die Wohnungen von vier jungen Männern in Deutschland durchsucht. Dazu zählten auch zwei Männer in Osnabrück. Sie gelten nicht als tatverdächtig, sollen aber direkt oder indirekt Verbindungen zu dem österreichischen Attentäter gehabt haben. 

Eine weitere Durchsuchung bei einem mutmaßlichen Salafisten in Bremen gehörte ebenfalls zu diesen Ermittlungen.

Titelfoto: Ronny Hartmann/dpa

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