Mutmaßliche Rechts-Terrorbande "Gruppe S.": Prozess geht weiter

Stuttgart - Nach Corona-Alarm und mehreren geplatzten Terminen soll der große Terrorprozess gegen die mutmaßlich rechtsextremistische "Gruppe S." in Stuttgart fortgesetzt werden.

Stuttgart, 13. April: Einige der Angeklagten vor Beginn des Prozesses.
Stuttgart, 13. April: Einige der Angeklagten vor Beginn des Prozesses.  © -/dpa-pool/dpa

Erwartet wird am Dienstag (9 Uhr) die Aussage eines der laut Staatsanwaltschaft Mitglieder der rechten Terrorgruppe.

Der Mann aus Sachsen-Anhalt soll über enge Kontakte zu Waffenlieferanten verfügt und Hilfe geleistet haben beim Beschaffen von Waffen und Handgranaten.

Im Mammutprozess stehen insgesamt elf mutmaßliche Mitglieder und ein möglicher Unterstützer der "Gruppe S." vor dem Oberlandesgericht, das in Stuttgart-Stammheim zusammenkommt.

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Benannt nach ihrem mutmaßlichen Rädelsführer Werner S., der aus dem Raum Augsburg stammt, soll die Gruppe Waffen gehortet und Anschläge geplant haben.

Der Anklage zufolge wollten die Männer Moscheen überfallen und Muslime töten, um "bürgerkriegsähnliche Zustände" auszulösen.

Von den zwölf Angeklagten sitzen elf in Untersuchungshaft, einer befindet sich auf freiem Fuß. Zwei Angeklagte haben bislang eine Aussage angekündigt.

Titelfoto: -/dpa-pool/dpa

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