Böse Überraschung: Jared Kushner ordert Beatmungsgeräte, der Inhalt des Pakets schockiert!

New York (USA) - Er ist der Berater und Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump (74): Jared Kushner (39). Zu Beginn der Krise orderte er 45 Beatmungsgeräte aus Russland. Doch als diese ankamen, erlebte er eine Überraschung.

Berater und Schwiegersohn in einem: Jared Kushner (r) ist oft an Trumps Seite zu sehen.
Berater und Schwiegersohn in einem: Jared Kushner (r) ist oft an Trumps Seite zu sehen.  © Andrew Harnik/AP/dpa

Zu Beginn der Corona-Pandemie ging Kushner einen Deal mit Russland ein. Es sollten über 45 Beatmungsgeräte in die USA gebracht werden, die bei der Coronavirus-Krise helfen sollten.

Doch wie die Webseite BusinessInsider unter Berufung auf amerikanische Berichte schreibt, waren alle entsprechenden Geräte defekt.

Die bestellten Objekte wurden Anfang März in New York aus einem Flugzeug entladen. Zu jenem Zeitpunkt spitzte sich der Covid-19-Ausbruch in dem besagten Gebiet stark zu.

Die Lieferung blieb hinter den Erwartungen zurück. So sollen sämtliche Geräte nicht funktioniert haben.

Eine sehr unangenehme Situation für alle Beteiligten. Die Bestellung wurde von dem Außenministerium ausgeführt, doch Kushner hatte den Ablauf dieser durch seine gute Beziehung zu Kirill Dmitriev, dem CEO des russischen Direktinvestitionsfonds, beschleunigt.

Das war noch nicht alles. 

Die Bestellung wurden verteilt, woraufhin diverse Stellen über Probleme mit den Beatmungsgeräten klagten.

Zudem berichtete der Sender ABC News, dass die Sendung aus Russland tausende medizinische Hilfsgüter enthielt, die jedoch nicht in Krankenhäuser verwendet werden, zum Beispiel Haushaltsreinigungshandschuhe.

Trotz defekten Beatmungsgeräten und nicht verwendbaren hygienischen Mitteln berechnete Russland den USA über 600.000 Dollar (circa 508.000 Euro).

Andrew Cuomo forderte vergeblich neue Beatmungsgeräte

Andrew Cuomo (62), der Gouverneur von New York, hatte Trumps Administration vergeblich um neue Beatmungsgeräte gebeten. Er gab Ende März an, dass der Staat 30.000 mehr benötige. "Wir haben alles andere versucht", sagte Cuomo. "Der einzige Weg, wie wir diese Beatmungsgeräte erhalten können, ist von der Regierung. Punkt."

Besonders peinlich: Trump lobte jene fehlerhafte Bestellung auf einer Pressekonferenz Anfang April. 

Er sagte, das Material habe "hohe Qualität", dass "viele Leben retten" werde. Und das, obwohl die Bestellung fast nichts taugte. Das Weiße Haus reagierte bislang nicht zu den Vorwürfen.

Titelfoto: Andrew Harnik/AP/dpa

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