24-Jähriger leckt Eis im Supermarkt an: Mit den Konsequenzen hat er nicht gerechnet

Texas (USA) - Der berüchtigte "Eisbecherlecker" D'Adrien Anderson (24) aus Texas, dessen Video seines ekelhaften Streichs viral ging (TAG24 berichtete), wurde am Mittwoch verurteilt. 

D'Adrien Anderson (24) leckt genüsslich den Inhalt eines Eis-Eimers an, bevor er den wieder zurück in den Tiefkühlschrank stellt. 
D'Adrien Anderson (24) leckt genüsslich den Inhalt eines Eis-Eimers an, bevor er den wieder zurück in den Tiefkühlschrank stellt.  © Screenshot/Twitter/GTracySA

Dass es wegen eines "kleinen Streichs" so weit kommen könnte, hatte D'Adrien Anderson (24) im August 2019 wohl nicht gedacht. 

Damals ging er in einen Walmart in die Tiefkühl-Abteilung, schnappte sich ein Eispaket der Marke "Blue Bell", öffnete es und leckte den Inhalt an, bevor er die Packung wieder zurückstellte. 

Das "Beweisvideo" wurde anschließend auf Facebook veröffentlicht. Rund 157.000 Mal wurde es angeschaut und ging viral. 

Überwachungskameras des Supermarktes bewiesen zwar später, dass der 24-Jährige das "kontaminierte" Eis wieder aus der Kühlung nahm und den Eimer kaufte, dennoch wurde er angeklagt und verurteilt, berichtet die "New York Post".

Jetzt muss er tatsächlich wegen der abartigen Aktion für 30 Tage ins Gefängnis. Weitere 180 Tage wurden auf Bewährung ausgesetzt. 

Außerdem muss D'Adrien Anderson 100 gemeinnützige Arbeit ableisten, eine Strafe von umgerechnet 890 Euro zahlen und die Schadenssumme, die "Blue Bell" durch den Streich erlitt, begleichen. Das sind nochmal umgerechnet knapp 1390 Euro. Schließlich musste der Supermarkt das ganze Sortiment der Marke "Blue Bell" sicherheitshalber wegschmeißen. 

Eine angemessene Strafe, findet der Bezirksstaatsanwaltschaft und begründet in einem Statement: "Andersons Handlungen verursachten Bedenken in der Öffentlichkeit hinsichtlich der Sicherheit und Qualität von Konsumgütern, die für den öffentlichen Verbrauch angeboten wurden, beeinträchtigten das Vertrauen der Blue Bell-Kunden und verursachten dem Unternehmen finanzielle Verluste."

Und weiter: "Diese Art von Aktivität wird nicht toleriert."

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