Lady Gaga beschimpft Trump öffentlich als Narren und Rassisten

USA - Die amerikanische Pop-Ikone Lady Gaga (34) geigte dem US-Präsidenten Donald Trump (73) am Sonntag öffentlich auf Instagram, alles andere als zurückhaltend, ihre Meinung. Hintergrund war der Tod von George Floyd (TAG24 berichtete)

Lady Gaga (34). (Archivbild)
Lady Gaga (34). (Archivbild)  © dpa/AP/Invision/Jordan Strauss

In ihrem Posting am Sonntag beschimpft die engagierte Lady Gaga aber nicht einfach nur das oberste Staatsoberhaupt der USA. Sie geht zunächst explizit auf den amerikanischen Rassismus ein, der schon seit Jahrhunderten in dem Land der 'Freiheit' zum Alltag gehört.

Viel zu viele schwarze Menschen müssten wegen Rassismus und des korrupten Systems, das diesen unterstützt, sterben, so die Sängerin. 

Und weiter: "Die Stimmen der schwarzen Gemeinschaft sind zu lange zum Schweigen gebracht worden, und dieses Schweigen hat sich erneut als tödlich erwiesen", wie man jetzt wieder im Fall des tragischen Todes von George Floyd (†46) sehen würde. 

Bei seiner Festnahme kniete ein Polizist acht Minuten lang auf seinem Nacken. Zu lange...

"Trump ist ein Narr und ein Rassist"

Donald Trump (73). (Archivbild)
Donald Trump (73). (Archivbild)  © dpa/AP/Patrick Semansky

Egal, was die Menschen auch tun würden, um zu demonstrieren", so die 34-Jährige weiter. "Die Führer, die sie beschützen sollen, begegnen ihnen immer noch ohne Mitgefühl."

Anders formuliert: Mit radikaler Polizeigewalt, die sich häufig gegen die schwarze Bevölkerung zu richten scheint.

Sie fordert: Dagegen müsse man jetzt endlich etwas tun. Gerade jetzt müsse die "Black Community" unterstützen. An was man nun auch glauben mag oder nicht. Aber Rassismus ist so oder so von Natur aus falsch. 

Dass Donald Trump im Kampf gegen den Rassismus in den USA eine große Hilfe sein könnte, glaubt die Sängerin hingegen nicht. Er habe versagt, so die Sängerin, und das wisse man, seit er im Amt ist. "Er hat das mächtigste Amt der Welt inne, bietet aber nichts gegen Unwissenheit und Vorurteile, während Schwarze weiterhin ihr Leben lassen."

Damit aber noch nicht genug: "Wir wissen, dass er ein Narr und Rassist ist, seit er das Amt übernommen hat. Er treibt ein System an, das bereits in Rassismus und rassistischen Aktivitäten verwurzelt ist, und wir alle sehen, was geschieht." Es sei an der Zeit für eine Veränderung.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/ladygaga, dpa/AP/Invision/Jordan Strauss

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