Mann will Oma wiederbeleben und buddelt sie auf Friedhof aus

Knoxville (USA) - Danny Frazier (34) aus Knoxville im US-Bundesstaat Tennessee liebte seine verstorbene Großmutter (†70) offenbar noch immer so sehr, dass er auch viele Jahre nach ihrem Tod große Sehnsucht nach ihr hatte. Also beschloss er etwas Unglaubliches: Er wollte sie von den Toten zurück zu den Lebenden holen!

In den USA verwüstete ein Mann einen Friedhof, um seine verstorbene Großmutter wiederzubeleben.
In den USA verwüstete ein Mann einen Friedhof, um seine verstorbene Großmutter wiederzubeleben.  © 123rf.com/linux87

Die Polizei in Knoxville erhielt am Montag (5. Oktober) gegen 14.30 Uhr einen Anruf wegen Vandalismus auf dem städtischen "Huckleberry Springs"-Friedhof. Ein Zeuge wollte beobachtet haben, dass ein Obdachloser dort herumlungerte und darüber hinaus massiven Schaden anrichtete.

Als die Beamten vor Ort ankamen, um nachzusehen, was los war, stellten sie fest, dass mehrere Löcher gebuddelt sowie Grabsteine umgeworfen und zerbrochen ​​worden waren.

Schließlich fanden sie auch Frazier. Auf die Frage, was er da mache, erzählte der 34-Jährige den Polizisten, dass er versucht habe, seine verstorbene Oma wiederzubeleben, berichtet Daily Mail.

Edna Ruth Frazier war bereits im Juni 2012 im Alter von 70 Jahren verstorben und auf dem "Huckleberry Springs"-Friedhof begraben worden. 

Was ihr Enkel nach der Ausgrabung mit der Leiche - oder dem, was davon noch übrig war - genau vorhatte, ist nicht bekannt. Frazier wurde festgenommen und wegen Vandalismus und weiteren kleinen Straftaten angeklagt. 

Er sitzt derzeit im Gefängnis von Knox County und wartet dort auf seinen Prozess. Die Kaution wurde auf 20.000 Dollar (17.000 Euro) festgesetzt. Die Anhörung ist für den 19. Oktober geplant. Der angerichtete Schaden liegt bei 30.000 Dollar (25.500 Euro).

Die Behauptung, dass er obdachlos ist, konnten die Behörden nicht bestätigen, dafür gebe es keinerlei Hinweise. Allerdings sei er 2015 aus seiner Wohnung zwangsgeräumt worden, nachdem er sich geweigert hatte, sie freiwillig zu verlassen. Wo er danach lebte, ist nicht bekannt, ebenso, ob er vor der Tat schon kriminell war.

Titelfoto: 123rf.com/linux87

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