Playboy will es wissen: Trump oder Biden, wen wollen die Deutschen?

München - Am 3. November wird gewählt - zumindest in den USA. Es geht darum, wer ab 2021 der Chef im Weißen Haus wird: Trump oder Biden.

US-Präsident Donald Trump (74) bekäme von den Deutschen keine zweite Amtszeit. (Archiv)
US-Präsident Donald Trump (74) bekäme von den Deutschen keine zweite Amtszeit. (Archiv)  © Alex Brandon/AP/dpa

Natürlich dürfen das lediglich die Amerikaner entscheiden. Doch in den anderen Ländern blickt man vereinzelt schon auch mit Spannung in die "wichtigste Wahl in der Geschichte der USA". 

So zumindest bezeichnete sie - Überraschung - der amtierende Präsident Donald Trump (74). Ein Meister der Superlative eben - zumindest, was die Aussagen betrifft.

Das Männermagazin "Playboy" wollte nun wissen, wer denn bei den Deutschen in der Gunst der Bürger steht und hat beim Meinungsforschungsinstituts Norstat eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben. 

Donald Trump oder Joe Biden (77), wen wünscht man sich hierzulande als neuen "Commander in Chief"?

Das Ergebnis ist ist mehrfacher Hinsicht interessant zu lesen.

Donald Trump: Der beste Zweitplatzierte in der Geschichte der Umfragen

Der demokratische Herausforderer Joe Biden (77) liegt sehr in der Gunst der Bundesbürger. (Archiv)
Der demokratische Herausforderer Joe Biden (77) liegt sehr in der Gunst der Bundesbürger. (Archiv)  © Andrew Harnik/AP/dpa

Der klare Sieger - und das dürfte dem Twitter-König aus dem Weißen Haus wenig gefallen - ist der demokratische Herausforderer Joe Biden.

Satte 69,3 Prozent der Deutschen, würden den 77-Jährigen wählen, wenn sie könnten. 

Auf den amtierenden Präsidenten fallen lediglich 9,2 Prozent: der Wert ist noch nicht einmal zweistellig. Der Rest der Befragten war sich nicht sicher.

Von denen, die sich für einen Kandidaten entscheiden konnten, waren unter den Trump-Fans 13,3 Prozent Männer und 5 Prozent Frauen. 

"Überdurchschnittlich viele Trump-Anhänger (10,2 Prozent) leben im Osten Deutschlands", heißt es in einer Mitteilung des Magazins.

In beinahe allen abgefragten Bereichen sehen die Bundesbürger Rückschritte, seit der Erb-Millionär in Washington D.C. arbeitet: "Jeweils 90 Prozent und mehr im Inneren Frieden, der Klimapolitik, im Gesundheits- wie Sozialsystem der Vereinigten Staaten sowie in deren Verhältnis zu internationalen Handelspartnern und politischen Verbündeten. Auch als Ziel von Einwanderern (83,6 Prozent) und Urlaubsreisenden (63,3 Prozent) haben die USA für die Deutschen an Attraktivität verloren."

In der subjektiven Vorreiterrolle bleiben die USA immerhin in den beiden Bereichen der Kultur und der technischen Innovationen.

Titelfoto: Montage: Andrew Harnik/AP/dpa + Alex Brandon/AP/dpa

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