Rassistin beschimpft junge Frau: Die wehrt sich mit lautem Knall

Phoenix (USA) - In einer Shell-Tankstelle in Arizona beschimpfte, vermutlich am Sonntag, eine weiße Frau eine junge Amerikanerin mit dunklem Teint auf das Übelste. Die wusste sich glücklicherweise zu wehren. 

Die junge Frau teilt aus.
Die junge Frau teilt aus.  © Screenshot/Facebook/Greg Conn

Greg Conn war dabei, filmte den rassistischen Vorfall und veröffentlichte das Video später auf Facebook mit dem Hashtag #racism.

Auf dem Video ist zu sehen, wie eine ältere Frau, im weiß-schwarz-gestreiften Kleid und Sonnenbrille auf der Nase, eine junge Frau, mit rosa Shirt und bunter Hose, verbal angreift. Sätze wie "Geh in dein Land zurück" und "Diese Frau wird hier nicht bedient" fallen. Die junge Frau wehrt sich unter anderem mit "Black Power, Bi***".

Greg Conn kommentiert das Video und spricht die weiße zeternde Frau direkt an: "Sie haben eben gesagt, die Frau soll das Land verlassen." 

Daraufhin geht die schimpfende Frau auf Greg zu und verlangt, er solle sich nicht einmischen. Zeternd fährt sie fort, dass das nicht seine Sache sei. Er solle den Tankstellen-Shop verlassen. 

Nachdem sie das "geregelt" hat, geht sie zu ihrem Opfer zurück und redet weiter auf die junge Frau ein. Was sie genau sagt, ist zunächst nicht zu versehen.

Dann will sie noch wissen, wo die junge Frau geboren wurde. Diese antwortet "Amerika" und bekommt nur "Geh zurück nach Afrika" zu hören.

Das lässt sich die junge Frau glücklicherweise nicht mehr gefallen. Als die Frau im gestreiften Kleid sie dann auch noch anfasst und leicht schubst, setzt es was. Und zwar eine saftige Ohrfeige. Mit lautem Knall auf die linke Wange. Geschockt und "Oh mein Gott" rufend verlässt die Geschlagene die Tankstelle. 

Gregs Kommentar, als sie an ihm vorbeiläuft: "Das haben Sie verdient. Sie haben sie geschubst, also hat sie sich gewehrt."

Das Video auf Facebook

So kam es zu dem rassistischen Vorfall

Wie es zu dem Vorfall kam, erläutert Greg wie folgt: Die Frau im gestreiften Kleid kam in die Tankstelle und bat aufgeregt um die Hilfe eines Mitarbeiters, da die Benzin-Pumpe nicht funktionieren würde. Eine Mitarbeiterin kam. Die Frau soll dann sehr dominant zu der jungen Frau gesagt haben, sie könne zur Kasse gehen. Diese antwortete, laut Greg, genervt: "Danke, aber ich brauche Ihre Hilfe nicht." 

In dem Moment eskalierte die Situation. Die Frau im Kleid verlangte von einem der Kassierer, die junge Frau nicht zu bedienen und sagte dieser ins Gesicht, sie solle den Tankstellen-Shop verlassen und zurück in ihr Land gehen. 

Das war der Moment, in dem Greg Conn sein Handy zückte und den Vorfall dokumentierte. Laut "TMZ" hat die rassistische Frau jetzt in allen Shell-Tankstellen-Shops Hausverbot. 

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Greg Conn

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