Heftige Krawalle nach brutalem Polizeieinsatz, Autos fahren in Menschengruppe!

Rochester (USA) - Einmal mehr schlimme Bilder aus den USA: Bei heftigen Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt im US-Bundesstaat New York ist es am frühen Samstagmorgen zu folgenschweren Ausschreitungen gekommen.

Bei heftigen Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt im US-Bundesstaat New York ist es am frühen Samstag zu Ausschreitungen gekommen.
Bei heftigen Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt im US-Bundesstaat New York ist es am frühen Samstag zu Ausschreitungen gekommen.  © Adrian Kraus/FR171451 AP/dpa

Drei Polizisten wurden verletzt, als Demonstranten im Zentrum der Stadt Rochester Steine warfen und Feuerwerkskörper zündeten, wie der Sender ABC unter Berufung auf die Einsatzkräfte berichtete. 

Die zuständige Polizei setzte demnach Pfefferspray und Tränengas ein und nahm darüber hinaus auch elf Personen fest. Insgesamt hätten mehr als 2000 Menschen an den Protesten teilgenommen.

ABC zufolge gab es auch Gegendemonstrationen. 

Dabei seien mindestens zwei Autos in eine Menschengruppe gefahren. In den sozialen Medien kursierten Videos, die zeigten, wie ein Fahrer eine Substanz versprühte und einen Mann anfuhr.

Auslöser der mittlerweile dreitägigen Proteste in Rochester war ein brutaler Polizeieinsatz, bei dem ein Schwarzer starb. Am Donnerstag waren sieben Beamte vom Dienst suspendiert worden. Der Zwischenfall selbst ereignete sich bereits im März.

Ein am Mittwoch veröffentlichtes Video zeigt, wie Polizisten einen 41-Jährigen, der nackt und dem Anschein nach unter Drogeneinfluss durch die Straßen rennt, festnehmen. 

Sie ziehen ihm eine Art Kapuze über, die sie davor schützen soll, angespuckt zu werden, und drücken seinen Kopf auf den Asphalt. Eine Woche später starb der Mann im Krankenhaus.

Titelfoto: Adrian Kraus/FR171451 AP/dpa

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