An Grenzmauer: Schwangere Frau (19) fällt beim Klettern in den Tod

USA/Mexiko - Am Samstag stürzte die hochschwangere Mirian Stephany Girón Luna (19) bei dem Versuch, über die Grenzmauer zwischen Mexiko und den USA zu klettern, in die Tiefe. Sie überlebte den Sturz nicht.

Menschen stehen an der Grenzmauer zwischen Mexiko und San Diego.
Menschen stehen an der Grenzmauer zwischen Mexiko und San Diego.  © dpa/AP/Daniel Ochoa De Olza

Über den tragischen Tod an der Grenzmauer in Texas berichtete am Freitag die "New York Post".

Nach Angaben des US-Zoll- und Grenzschutzes, stammte Mirian Stephany Girón Luna (19) aus Guatemala. 

Sie war in der Nacht gemeinsam mit ihrem Partner, vermutlich dem Vater des ungeborenen Kindes, von Schleppern an der Grenzmauer abgesetzt worden. 

Anschließend wollten beide über die Grenzmauer von Mexiko in die USA klettern. Ein fataler Fehler. Mirian Luna stürzte von der Mauer etwa sechs Meter in die Tiefe, berichten amerikanische und guatemaltekische Behörden.

Sie erlitt eine Gehirnblutung, einen Beckenbruch sowie Leber- und Nierenverletzungen. In einem Krankenhaus konnten die 19-Jährige und ihr Baby nur noch für Tod erklärt werden.

Ihr Partner befindet sich derzeit in Gewahrsam. Er erzählte Tekandi Paniagua Flores, dem Konsul von Guatemala, dass er niemals versucht hätte, über die Mauer zu klettern, wenn er gewusst hätte, wie gefährlich das sei.

Die amerikanischen und mexikanischen Behörden arbeiten jetzt zusammen, um die verantwortlichen Menschenschmuggler zu finden, so Gloria Chaves, Leiterin des CBP-Sektors (Zoll und Grenzschutz der Vereinigten Staaten) in El Paso/Texas.

Vom Staat beauftragte Bauarbeiter errichten einen Teil der Grenzmauer am Colorado River zwischen den USA und Mexiko. (Archivbild)
Vom Staat beauftragte Bauarbeiter errichten einen Teil der Grenzmauer am Colorado River zwischen den USA und Mexiko. (Archivbild)  © dpa/Matt York/AP

Titelfoto: dpa/AP/Daniel Ochoa De Olza

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