Frau leidet unter vermeintlichem Kindheitstraum, die schockierende Wahrheit zerbricht sie

Utah - Sem Graham (21) hatte jahrelang unter einem Kindheitstraum zu leiden. Später gestand ihr ihre Mutter, dass der Traum die bittere Realität gewesen sei. Sem wurde mit vier Jahren von einem Freund der Familie sexuell belästigt.

Ein kleines Mädchen sitzt traurig auf dem Boden. (Symbolbild)
Ein kleines Mädchen sitzt traurig auf dem Boden. (Symbolbild)  © 123rf/serezniy

Die schreckliche Tat geschah, als ihre Eltern eines Tages für ein Date das Haus verließen. Sie baten einen Freund der Familie, auf die damals 4-Jährige in ihrem Haus in den USA aufzupassen.

Ein fataler Fehler, wie sich später herausstellen sollte. Gegenüber der Webseite The Sun sagte Sem, dass der Täter mit ihr sprach, als er sich an ihr verging

Ihre Eltern kamen zurück und erwischten den Mann auf frischer Tat. Der Vater rief sofort die Polizei. Ihre Mutter schrie sie an, sie solle niemals zulassen, dass ihr das jemals jemand antut.

Das kleine Mädchen verstand nicht viel. "Ich wusste, dass es falsch war, aber ich wusste nicht, weshalb."

Trotz ihrer jungen Jahre konnte sich Sem an alles erinnern. Doch später behauptete ihre Mutter, es handelte sich dabei nur um einen schrecklichen Traum.

Die Amerikanerin glaubte ihr. In den folgenden Jahren hatte sie unter ungeklärten Angst- sowie Panik-Attacken zu leiden, wenn sie mit einem Mann zusammen war.

Da sie Psychologie studierte, wusste Sem, dass dieses Verhalten nicht durch einen schlechten, wiederkehrenden Traum hervorgerufen werden könnte.

Sie sagte, sie brachte das Thema vor rund einem Jahr erneut zur Sprache. "Meine Mutter bestätigte es schließlich." Die große Enthüllung von ihrer Mutter, dass es sich bei der sexuellen Belästigung um einen echten Vorfall und nicht um einen schrecklichen Albtraum handelte, brachte Sem ins Trudeln.

Die Wahrheit verträgt Sem Graham nicht

Sem verlor ihr Selbstvertrauen, ihr Sexualleben litt unter der Erkenntnis. Erst nach einiger Zeit konnte sie den Prozess der Heilung beginnen. "Ich habe mich so lange verrückt gefühlt und dieses Gefühl verschwinden zu lassen, war erstaunlich", berichtete sie.

In der schweren Zeit seien ihre Hunde ein wichtiger Tröster für sie gewesen. Zurzeit befindet sie sich noch in Therapie und hofft, bald ihre Panik-Attacken in den Griff zu bekommen.

Titelfoto: 123rf/serezniy

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