Trotz Corona: Mehrere tausend Zuschauer live bei Nascar-Rennen in den USA

Bristol - Autorennen sind offenbar wichtiger als Gesundheit: Obwohl die Corona-Infektionen in den USA in die Höhe schießen, schauen sich Tausende im Stadion Nascar-Rennen an - Maskenkontrollen gab's nur am Eingang.

Seit Beginn der Corona-Beschränkungen gab es in den USA nicht mehr so viele Zuschauer auf einem Fleck wie beim Nascar-Rennen am Bristol Motor Speedway.
Seit Beginn der Corona-Beschränkungen gab es in den USA nicht mehr so viele Zuschauer auf einem Fleck wie beim Nascar-Rennen am Bristol Motor Speedway.  © Mark Humphrey/AP/dpa

Mehrere tausend Fans haben sich live an der Strecke ein Rennen der populärsten amerikanischen Motorsportserie Nascar angeschaut. 

Die von der US-Nachrichtagentur AP geschätzten 20.000 Zuschauer am Bristol Motor Speedway seien die größte Zuschauermenge bei einer Sportveranstaltung in den USA seit Beginn der Corona-Pandemie gewesen, hieß es. 

Wie auf Instagram-Videos der Nascar zu sehen ist, halten die Fans auf den Rängen zwar meist ein wenig Abstand zueinander. Aber an den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern scheint sich offensichtlich nicht jeder zu halten.

Die Zuschauer mussten am Mittwochabend (Ortszeit) zudem nur beim Betreten der Tribünen Masken tragen, auf ihren Plätzen war dies dann nicht mehr notwendig.


Die Rennstrecke im US-Bundesstaat Tennessee hat ein Gesamtkapazität von 140.000 Zuschauern, 30.000 Tickets hätten verkauft werden dürfen.

Die USA sind inzwischen das Land mit den meisten nachgewiesenen Coronafällen weltweit und haben täglich mehrere zehntausend Neuinfizierte. Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 3,4 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert.

Titelfoto: Mark Humphrey/AP/dpa

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