Trump-Anwalt fasst sich im neuen "Borat"-Film in die Hose

Washington D.C. (USA) - Rudy Giuliani (76), Anwalt des US-Präsidenten Donald Trump (74), ist in eine Falle des Schauspielers Sacha Baron Cohen (49) getappt – und griff sich dabei in die Hose.

Sacha Baron Cohen (49, l.) macht vor nichts und niemandem Halt - auch nicht vor Rudy Giuliani (76, r.). (Montage)
Sacha Baron Cohen (49, l.) macht vor nichts und niemandem Halt - auch nicht vor Rudy Giuliani (76, r.). (Montage)  © Carolyn Kaster/AP/dpa & Matt Sayles/SAYLES/AP/dpa

Sacha Baron Cohen ist dafür bekannt, in verschiedensten Verkleidungen alles und jeden auf den Arm zu nehmen, was bei drei nicht auf dem Baum ist.

Für die Fortsetzung seines Erfolg-Films "Borat", soll ihm dieses Mal ausgerechnet Trumps Anwalt zum Opfer gefallen sein. 

Wie The New York Times berichtete, war der Jurist vor wenigen Monaten zu einem Interview eines konservativen TV-Senders in ein New Yorker Hotel geladen worden. 

Nichts Böses ahnend ging der 76-Jährige darauf ein – und sollte das bald bitter bereuen. 

Was Giuliani damals nämlich noch nicht wusste: Der TV-Sender war ausgedacht, das Interview fiktiv, bei der angeblichen Journalistin handelte es sich um eine Schauspielerin und das Hotelzimmer war voll ausgestattet mit Kameras.

Und genau diese nahmen nur wenige Augenblicke später, eine wohl recht verstörende Szene auf: Im Verlauf der Aufnahme soll sich Trumps Anwalt zurück aufs Bett legen, seine Hose öffnen und seine Hand darin verschwinden lassen.

Das berichten momentan einige Journalisten, die den Film, vor der offiziellen Veröffentlichung am 23. Oktober, zu sehen bekamen.

Doch handelt es sich bei der Szene auch wirklich um den echten Giuliani und nicht etwa ein Double? 

Tatsächlich!

Bereits im Juli berichtete der Anwalt nämlich selbst von dem Vorfall. Dabei soll ein merkwürdig gekleideter Mann in einem pinkfarbenen Bikini mitten in ein Interview geplatzt sein und herumgeschrien haben. 

Dass es sich bei dem merkwürdigen Mann um den Komiker Cohen handelte und welche Intention dieser verfolgte, war dem ehemalige New Yorker Bürgermeister damals noch nicht bekannt.

Guiliani behauptet das Video sei eine Fälschung

Giuliani meldete sich mittlerweile auf Twitter zu Wort und beteuert, dass diese Szene komplett aus dem Kontext gerissen sei:

"Das Borat-Video ist eine völlige Fälschung. Ich haben mein Hemd in die Hose gesteckt, nachdem ich das Aufnahmegerät abgenommen hatte", schrieb er aufgebracht.

"Zu keinem Zeitpunkt vor, während oder nach dem Interview habe ich mich jemals unangemessen verhalten. Wenn Sacha Baron Cohen etwas anderes behauptet, dann ist er ein eiskalter Lügner."

Titelfoto: Carolyn Kaster/AP/dpa & Matt Sayles/SAYLES/AP/dpa

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