Trump-Anwalt läuft die Frisur davon: Rudy Giuliani blamiert sich bei Wut-PK!

Washington - Fake-News vs. Fake-Hairs! Rudy Giuliani (76) zog die Augen und Ohren auf sich. Bei einer etwa eineinhalbstündigen Wut-Pressekonferenz, in der er teils wüste Theorien zum Grund der verlorenen US-Wahl von Noch-Präsident Donald Trump (74) von sich gab, blamiert sich der 76-Jährige aufgrund des Auslaufens seines Haarfärbemittels: Hoppala.

Rudy Giuliani (76) kann dann hier und da schon mal etwas heiß werden. Hier bei einer Pressekonferenz im Hauptquartier des republikanischen Nationalkomitees.
Rudy Giuliani (76) kann dann hier und da schon mal etwas heiß werden. Hier bei einer Pressekonferenz im Hauptquartier des republikanischen Nationalkomitees.  © Jacquelyn Martin/AP/dpa

Wie, die Friese ist nicht echt?! Rudy Giuliani hat geflunkert!

Das Haupthaar, oder viel mehr der Kranz, des 76-Jährigen ist allem Anschein nach gefärbt! Na da guck einer an.

Gut, war zu erwarten. Was allerdings nicht zu erwarten war, ist, dass der gute Herr scheinbar bei der Wahl seiner Haarpflegeprodukte nicht unbedingt auf die Qualität achtet.

Nun wäre es vermessen und den Discountern nicht fair gegenüber, hier alle Produkte über einen "Kamm" zu scheren. Aber, da war wohl etwas Billiges im Spiel und das ging dann ein wenig in die Hose - oder eher ins Gesicht.

"Hysterische Berichterstattung" der Medien und "krankhafter Hass" der Demokraten gegenüber dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, so nur zwei der bitterbösen Anklagepunkte des Staranwaltes und ehemaligen Bürgermeisters von New York.

Trappatoni plus Berlusconi gleich Giuliani? Va bene

Und während sich Giuliani wie einst Giovanni Trappatoni (81) in der legendären FC-Bayern-Pressekonferenz in Rage redete, hätte er sich dann doch lieber bei einem anderen Italiener ein paar Tipps holen sollen.

Spontan fiele einem da der Meister der italienischen Alterungs-Versteck-Künste, Silvio Berlusconi (84), ein.

Wem jetzt also die Frühstücks-Semmel im Halse stecken bleibt: Beruhigt Euch. Er ist 84 und tut so einiges, um so frisch und jugendlich rüber zukommen wie er es eben tut.

Auch er hilft nach, nur eben nicht ganz so stümperhaft wie Giuliani.

Late-Night-Ikone Jimmy Fallon über den "Meltdown"

Sei's drum. Die "nationale Verschwörung" sei nach Meinung Giulianis auf jeden Fall offensichtlich. Nach anderthalb Stunden war das Verbal-Feuerwerk dann auch vorüber. Die Hitze killte entsprechend die Frisur und diese schmierte dem 76-Jährigen die Wangen herunter.

Gefundenes Fressen natürlich auch für die ein oder andere Late-Night-Ikone in den USA. Jimmy Fallon (46) spricht gar von einem "Meltdown" zum Lockdown. Welch Ironie.

Wie auch immer: Trump-Anhänger kamen mit Sicherheit entsprechend inhaltlich auf ihre Kosten und die Netzgemeinde eben anderweitig. Die Giuliani-Rede entwickelt sich nämlich zu einem viralen Hit.

Wie würde der Amerikaner sagen: Klassische Win-Win-Situation.

Titelfoto: Jacquelyn Martin/AP/dpa , Screenshot/Zwitter JimmiFallon

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