Interview-Patzer: Joe Biden verwechselt Trump mit Bush

USA - In den letzten Tagen vor der Präsidentschaftswahl sollte man sich möglichst keine Patzer mehr erlauben. Joe Biden (77) scheint nun genau das aber passiert zu sein.

USA, Bristol: Joe Biden spricht bei einer Wahlveranstaltung am Bucks County Community College.
USA, Bristol: Joe Biden spricht bei einer Wahlveranstaltung am Bucks County Community College.  © Andrew Harnik/AP/dpa

In einem merkwürdigen Interview-Moment schien Biden plötzlich mit seinen Gedanken zu kämpfen.

Anlässlich des Online-Konzerts "I Will Vote" sprach der demokratische Herausforderer von den Zielen seiner Partei und warum Donald Trump der falsche Mann für die USA sei.

"Meiner Ansicht nach steht der Charakter des Landes buchstäblich auf dem Stimmzettel", sagte Biden dem Moderator George Lopez und der CNN-Analystin Ana Navarro.

Doch anschließend geriet er ins Straucheln: "Noch vier Jahre George, ähm, George... wir werden uns in einer Position befinden, in der wir uns in einer anderen Welt befinden, wenn Trump gewählt wird."

Hatte Joe Biden da kurzerhand Donald Trump mit dessen republikanischen Vorgänger George W. Bush verwechselt? Oder fiel ihm nur Trumps Vorname gerade nicht ein?

George W. Bush hatte von 2001 bis 2009 das Präsidentenamt inne. Sein Nachfolger war Barack Obama.

Twitter-User diskutieren über Joe Bidens rhetorischen Patzer

USA, Atlanta: Der ehemalige US-Präsident George W. Bush spricht bei der Trauerfeier für den verstorbenen Bürgerrechtler John Lewis in der Ebenezer Baptist Church.
USA, Atlanta: Der ehemalige US-Präsident George W. Bush spricht bei der Trauerfeier für den verstorbenen Bürgerrechtler John Lewis in der Ebenezer Baptist Church.  © Alyssa Pointer/Pool Atlanta Journal-Constitution/AP/dpa

Auf Twitter gab es wie zu erwarten Spott über den gedanklichen Aussetzer von Joe Biden. Viele Nutzer brachten aber auch ihr Mitleid zum Ausdruck - so ein Wahlkampf kostet schließlich auch jede Menge Nerven.

Nach dem kurzen Aussetzer wurde es zum Glück wieder besser. Biden bezeichnete die US-Wahl 2020 als "die folgenreichste Wahl seit langer, langer, langer Zeit". Auch seine Frau Jill Biden war laut New York Post bei der Veranstaltung anwesend.

Titelfoto: Andrew Harnik/AP/dpa, Alyssa Pointer/Pool Atlanta Journal-Constitution/AP/dpa

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