Peinliche Panne: Das machen Amerikaner mit ihren Briefwahlscheinen!

Sacramento (USA) - Die Briefwahl birgt für einige Amerikaner im US-Bundesstaat Kalifornien offenbar ungeahnte Probleme.

Ein Briefumschlag zur offiziellen Briefwahl liegt mit einer Mund-Nasen-Schutzmaske auf einem Tisch.
Ein Briefumschlag zur offiziellen Briefwahl liegt mit einer Mund-Nasen-Schutzmaske auf einem Tisch.  © Unsplash/Tiffany Tertipes

Eine Sprecherin des Landkreises Sacramento, Janna Haynes, informierte verschiedene US-Medien am Montag darüber, dass Unregelmäßigkeiten bei der diesjährigen Briefwahl festgestellt wurden. Und das, obwohl die eigentliche Wahl erst in drei Wochen stattfindet!

Haynes sagte unter anderem gegenüber dem US-Nachrichtensender Fox News, dass "eine Handvoll Wähler ihre Briefwahl-Unterlagen desinfizierten". 

Was zwar aus gesundheitlicher Sicht während der Corona-Pandemie sehr löblich klingt, sorgt jedoch für Probleme in der Auswertung des Wahlscheins.

Denn oft sollen flüssige, unter Umständen sogar alkoholhaltige, Desinfektionsmittel verwendet worden sein, weshalb die Tinte verschmierte und somit nicht mehr erkennbar war, wo das Kreuz gesetzt wurde.

So kann die Briefwahl dennoch durchgeführt werden

Ein Briefkasten der US-Post steht am Wegesrand.
Ein Briefkasten der US-Post steht am Wegesrand.  © 123RF/photovs

In den Fällen, wo der schützende Briefumschlag oder Kuvert des Wahlscheins bereits von Desinfektionsmitteln getränkt schien, werden die Absender nun kontaktiert. Auf Wunsch können sie einen Wahlschein beantragen, erklärte Haynes weiter. 

Der bereits abgeschickte Wahlschein würde anschließend vernichtet werden. "Wir wollen wie immer, dass jede Stimme zählt", so die Landkreissprecherin zu Fox News.

Das Bestreichen mit Desinfektionsmittel sei übrigens gar nicht nötig, sagten Beamte der Wahlleitung dem Nachrichtensender. Auf Papier würden Coronaviren nicht lange überleben. Zum Schutz sollen die Wahlscheine deshalb einige Zeit unberührt bleiben, ehe sie zugestellt werden.

Bleibt zu hoffen, dass sich derartige Fälle nun nicht weiter häufen.

Titelfoto: Unsplash/Tiffany Tertipes

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