Kommt die höhere Steuerpauschale fürs Home-Office?

Von Bernd Röder

Berlin - Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt (51), setzt sich dafür ein, das Arbeiten im Home-Office stärker steuerlich zu fördern.

Alexander Dobrindt (51, CSU) hat sich für eine höhere Steuerpauschale fürs Home-Office ausgesprochen.
Alexander Dobrindt (51, CSU) hat sich für eine höhere Steuerpauschale fürs Home-Office ausgesprochen.  © Christoph Soeder/dpa

Im Deutschlandfunk schlug er eine Pauschale von 1000 Euro pro Jahr vor - als "Signal an eine sich modernisierende Arbeitswelt".

Dobrindt will diese Forderung nach eigenen Worten in das Wahlprogramm der CSU aufnehmen, das es neben dem gemeinsamen Programm mit der CDU geben soll.

Der Bundestag hatte im vergangenen Jahr beschlossen, dass jeder Steuerpflichtige, der zu Hause arbeitet, pro Jahr 600 Euro steuerlich geltend machen kann. Das entspricht einem Betrag von fünf Euro pro Arbeitstag im Home-Office.

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Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft schlug vor, aus der Home-Office-Pauschale von maximal 600 Euro pro Jahr eine Mobile-Arbeit-Pauschale von 1000 Euro zu machen, "und zwar ohne aufwendige Einzelnachweise in der Steuererklärung".

Zudem sollte die steuerliche Sofortabschreibung für die Büroausstattung von bisher 1000 auf mindestens 1500 Euro aufgestockt werden, sagte Bundesgeschäftsführer Markus Jerger am Samstag der dpa.

Titelfoto: Montage: Christoph Soeder/dpa, Hans-Jürgen Wiedl/dpa-Zentralbild/dpa

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