Olaf Scholz mit Spitze gegen Markus Söder: "Weiß ja, in Bayern ist vieles größer, aber..."

Vilshofen - Vizekanzler Olaf Scholz (62, SPD) konnte sich in seiner Rede zum politischen Aschermittwoch im bayerischen Vilshofen einen Seitenhieb auf Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) nicht verkneifen.

Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (62) spricht beim Politischen Aschermittwoch seiner Partei in Vilshofen.
Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (62) spricht beim Politischen Aschermittwoch seiner Partei in Vilshofen.  © Armin Weigel/dpa

"Ich weiß ja, in Bayern ist vieles größer, aber dass die Steinschleudern ein solches Ausmaß haben, das hätte sicher niemand gedacht", scherzte der SPD-Kanzlerkandidat. Söder hatte vor Kurzem das von Scholz "Bazooka" genannte Konjunkturprogramm als "Steinschleuder ohne Stein" kritisiert.

Außerdem beschwor Scholz den Zusammenhalt der Gesellschaft in der Corona-Krise. "Wir brauchen eine Gemeinschaft, die bereit ist, gegen eine so große Bedrohung zu kämpfen", betonte er.

Fast alle Bürger zögen mit - da seien auch keine Belehrungen von Politikern nötig. "Es sind die Bürger, die dafür sorgen, dass es klappt", meinte Scholz.

Der Finanzminister wies auf die Hilfsprogramme der Bundesregierung etwa zur Stabilisierung der Wirtschaft hin. "Wir werden bis zum Ende der Krise gegenhalten", versprach er.

Beim Thema Impfstoff gab sich der SPD-Politiker optimistisch. "Es wird so sein, dass wir in wenigen Wochen jede Woche Millionen Bürger und Bürgerinnen impfen können", sagte der 62-Jährige und ergänzte an seine Kollegen in der Politik gerichtet: "Und dann möchte ich, dass es in dem Augenblick auch klappt."

Titelfoto: Armin Weigel/dpa

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