Vergewaltigung in der Altstadt: Polizei Köln zieht Silvesterbilanz

Köln - Die Stadt Köln, die Bundespolizei und die Polizei Köln zeigen sich insgesamt zufrieden mit dem Verlauf der Silvesternacht. Das gemeinsame Einsatzkonzept habe Wirkung gezeigt. Dennoch hat es auch schwerere Straftaten gegeben, darunter eine Vergewaltigung und eine Massen-Schlägerei.

Polizisten im Silvester-Einsatz am Kölner Dom.
Polizisten im Silvester-Einsatz am Kölner Dom.

So wurde in der Toilette einer Gaststätte in der Altstadt eine 28-jährige Touristin aus Süddeutschland von einem Unbekannten vergewaltigt. Diesen hatte die Frau in der Nacht beim Konsum von Drogen kennengelernt.

Bei sechs weiteren Fällen von Sexualstraftaten handelt es sich nach jetzigem Ermittlungsstand um sexuelle Belästigung.

In fünf dieser sechs Fälle stellten Polizisten die Tatverdächtigen noch in Tatortnähe.

Gegen 1.30 Uhr musste die Polizei Köln unter anderem mit zwei Diensthundeführern und Polizisten der Bereitschaftspolizei zwei größere Personengruppen in Köln-Meschenich trennen (TAG24 berichtete).

44 Männer und eine Frau in Gewahrsam genommen

Zusätzlich zu den Kräften des Wachdienstes waren rund 1100 Polizisten zum Jahreswechsel im Einsatz, um die Sicherheit der Feiernden in Köln und Leverkusen zu gewährleisten.

Bereits ab 1 Uhr verließen viele Feiernde die Innenstadt und machten sich auf den Heimweg. Bis 2.30 Uhr sprachen Beamte des Sondereinsatzes 86 Platzverweise gegen aggressive und häufig alkoholisierte Störer aus und nahmen elf unbelehrbare Männer in Gewahrsam.

Insgesamt brachten Polizisten aus Köln und Leverkusen bis 9 Uhr am Neujahrsmorgen 44 Männer und eine Frau - zumeist zur Ausnüchterung - ins Polizeigewahrsam.

Im Zeitraum zwischen 18 Uhr am Silvesterabend und 10 Uhr am Neujahrsmorgen hat die Polizei in Köln und Leverkusen 249 Strafanzeigen aufgenommen (Vorjahr: 214).

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