Polizei legt Dresdens Knight Rider lahm

Achtung, Polizeikontrolle! Der Dresdner Knight Rider wurde mit seinem K.I.T.T. auf der Marienbrücke gestoppt.
Achtung, Polizeikontrolle! Der Dresdner Knight Rider wurde mit seinem K.I.T.T. auf der Marienbrücke gestoppt.

Von Hermann Tydecks

Dresden - David Baruth (23) düst mit seinem eigenen K.I.T.T. durch die Straßen. Doch auch der Dresdner „Knight Rider“ hat gelegentlich Ärger mit der Verkehrspolizei: Die stoppte ihn auf der Straße und prüfte das Traumauto auf Herz und Nieren - bis K.I.T.T. schließlich schlapp machte...

„Die haben mich ganz schön rangenommen“, erzählt David. Mit der Kelle winkten sie den Dresdner auf der Marienbrücke raus. Der Grund: K.I.T.T. (ein Pontiac Firebird, Baujahr 1992, 140 PS) ist ein US-Import, hat unter den Scheinwerfern vorne noch gelbe Leuchten.

„Die sollen laut Polizei in Deutschland aber nicht gestattet sein, dürften nicht dauerhaft leuchten“, bedauert David. „Die Polizisten haben dann noch die ganze Lichtanlage untersucht, insgesamt eine gefühlte Stunde lang!“

Diese gelben Leuchten am Pontiac Firebird (K.I.T.T. ist ein US-Import) sind in Deutschland nicht erlaubt.
Diese gelben Leuchten am Pontiac Firebird (K.I.T.T. ist ein US-Import) sind in Deutschland nicht erlaubt.

Am Ende ging K.I.T.T. sogar der Saft aus: „Die Licht-Tests haben die Batterie leer gesaugt“, schmunzelt David. Ein weiterer Polizeiwagen musste anrücken und K.I.T.T. Starthilfe geben!

Außerdem gab’s für David wegen der gelben Leuchten einen Mängelschein: „Ich werde mich drum kümmern, die Lampen wohl abklemmen“, verspricht er. Trotz des kleinen Makels: K.I.T.T. darf weiter rollen, hat gerade erst frischen TÜV bekommen.

Vorne leuchtet es wie beim echten KITT
Vorne leuchtet es wie beim echten KITT

Fotos: Eric Münch, privat


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