Dealer rasten nach Festnahme aus, Mob feiert sie dafür

Die Beamten riegeln das Gebiet um die Fahrzeuge ab, währenddessen randalieren die beiden Männer im Einsatzfahrzeug.
Die Beamten riegeln das Gebiet um die Fahrzeuge ab, währenddessen randalieren die beiden Männer im Einsatzfahrzeug.

Berlin - Eine routinemäßige Festnahme im Görlitzer Park (Berlin-Neukölln) artet aus: Während des Abtransports randalieren zwei Dealer im Einsatzwagen. Die Polizei muss notgedrungen anhalten, danach bildet sich ein aufgebrachter Mob.

Wie die Berliner Zeitung berichtet, ereignete sich bereits vor zwei Wochen der Vorfall, der für Kopfschütteln sorgt. Am 13. September nahmen Polizeibeamte im Görlitzer Park zwei Männer im Alter von 19 und 20 Jahren fest.

Auf dem Weg nach Tempelhof zur Gefangenensammelstelle flippten die beiden Straftäter vollkommen aus. So soll einer von ihnen sogar in die Hand eines Beamten gebissen haben.

Die Polizisten sahen sich somit gezwungen auf der Hermannstraße einen außerplanmäßigen Zwischenstopp einzulegen, um die aggressiven Männer zu bändigen und ihnen entsprechende Handfesseln anzulegen - nichts ahnend - was sich kurz darauf abspielen sollte.

Es bildete sich plötzlich ein große Menschenansammlung um die Einsatzkräfte. Die Stimmung war aufgeheizt. Als einer der Dealer die Seitenscheibe des Einsatzwagens zerstörte, jubelte der Mob den Randalierern im Fahrzeug frenetisch zu.

Nur mit vereinten Kräften konnten die Beamten die Männer unter Kontrolle bringen, allerdings fühlten sich die Sympathisanten in der Masse davon provoziert. Die Situation drohte völlig aus dem Ruder zu laufen.

Erst durch die alarmierte Unterstützung und der Androhung, Pfefferspray einzusetzen, entspannte sich die Lage wieder und der Einsatz konnte abgeschlossen werden.


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