Polizei stoppt CDU- und AfD-Hasser bei sinnlosem Vandalismus

In ganz Sachsen werden derzeit Wahlplakate beschädigt. Mitte August mussten Wahlplakate in Aue dran glauben.
In ganz Sachsen werden derzeit Wahlplakate beschädigt. Mitte August mussten Wahlplakate in Aue dran glauben.  © André März

Leipzig - Die Zerstörungswut von Partei-Gegnern kennt mehr als zwei Wochen vor der Bundestagswahl offenbar keine Grenzen.

Vor allem in den sächsischen Großstädten werden Wahlplakate beschmiert, gestohlen oder umgeworfen.

Auch am Sonntagnachmittag kam es wieder zu einem Fall von Vandalismus. Streifenbeamte ertappten ein Trio, bestehend aus einer Frau (34) und zwei Männern (36, 39), dabei, wie sie ihrer Zerstörungswut freien Lauf ließen.

Die drei beschädigten auf der Martinshöhe in Leipzig-Wiederitzsch Wahlplakate von CDU und AfD an insgesamt sieben Standorten. Die Wahlplakate lagen vielerorts heruntergerissen am Boden.

Die AfD berichtete bereits bei der Landtagswahl 2014 von derartigen Problemen. 800 Plakate seien abgerissen, beschädigt oder zerstört worden, 200 verschwunden, so Landesvize Thomas Hartung (55) (TAG24 berichtete).

CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer (42): "Das zeigt einmal mehr, dass es Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die nicht willens oder fähig sind, die Diskussion zu suchen."


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