Polizei erschießt 44-Jährigen bei Messerangriff in Mannheim

Mannheim - Bei einem Einsatz in einer Mannheimer Wohnung haben zwei Polizisten am Sonntagmorgen einen 44 Jahre alten Mann erschossen.

Die Polizei wurde von Familienangehörigen gerufen. (Symbolbild)
Die Polizei wurde von Familienangehörigen gerufen. (Symbolbild)  © dpa/Carsten Rehder

Die beiden Beamten seien von dem Mann mit einem Messer attackiert worden, teilte die Polizei mit.

Rettungsdienst und Beamte seien zuvor von den Familienangehörigen des Mannes alarmiert worden. Dieser habe sich "psychisch auffällig verhalten" und sich während des Einsatzes zunächst selbst schwer mit dem Messer verletzt.

Als er danach die Polizisten bedrohte, hätten diese geschossen. Der 44-jährige wurde lebensgefährlich verletzt und starb später im Krankenhaus, wie es weiter hieß. Details zum Einsatz wollen Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilen.

Im Jahr 2018 setzten Beamte in Baden-Württemberg in 1154 (2017: 1258) Fällen Schusswaffen ein.

Die Beamten nutzten nach Angaben des Innenministeriums ihre Pistole 14 Mal gegen Menschen, darunter waren vier Warnschüsse und ebenso viele Schüsse aus Notwehr.

In sechs Fällen versuchten Beamte, die Flucht von Straftätern zu verhindern. Dabei wurde niemand getötet; zwei Menschen wurden verletzt. Bundesweit erschossen Polizisten im vergangenen Jahr elf Menschen.

Die Polizei schoss auf den Mann, als er mit einem Messer drohte. (Symbolbild)
Die Polizei schoss auf den Mann, als er mit einem Messer drohte. (Symbolbild)  © 123rf/Pop Nukoonrat

Titelfoto: 123rf/Pop Nukoonrat

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