Handy-Räuber schießt auf 19-Jährigen

In Leipzig-Lindenau wurde auf einen 19-jährigen Mann geschossen.
In Leipzig-Lindenau wurde auf einen 19-jährigen Mann geschossen.

Leipzig - Die Polizei sucht bewaffnete Täter, die mit vorgehaltener Pistole einer jungen Frau das Handy geraubt haben.

Tatzeit war Montagabend kurz vor Mitternacht im Ortseil Lindenau. Dort waren mehrere Jugendliche am Kanal unterwegs. Plötzlich bedrohten zwei unbekannte Männer ein gerade telefonierendes Mädchen, erbeuteten ihr Handy und flüchteten.

Ihr Freund (19) verfolgte und stellte die Täter, es kam zu mehreren Wortgefechten - zuletzt auf der Wiprechtstraße. Dann zückte der Mann Pfefferspray, sprühte es auf die Räuber und rannte weg. Die inzwischen drei Räuber verfolgten ihn und schossen zweimal auf ihn.

Daraufhin versteckte er sich in einem Gebüsch und blieb dort, bis er die Stimme einer Frau hörte. Er kam heraus und bat sie darum, die Polizei zu informieren.

Durch die Schüsse wurde laut Polizei niemand verletzt. Derzeit deuten die Spuren daraufhin, dass es sich bei den abgegebenen Schüssen um Platzpatronen gehandelt haben könnte. Eine sofort eingeleitete Suche nach den Tätern blieb ergebnislos.

Diese wurden vom Geschädigten wie folgt beschrieben:

1. Täter:
25 – 30 Jahre alt
1,60 – 1,70 m groß, kräftig gebaut
arabische Erscheinung, sprach gebrochenes Deutsch
kurzer, gepflegter Vollbart, schwarzes, glattes Haar, seitlich abrasiert
trug eine braune Lederjacke, hatte eine silberfarbene Pistole in der Hand

2. Täter:
Anfang 20 Jahre alt, ca. 1,80 m groß
schlanke Gestalt, schwarzes Haar, an den Seiten kurz
arabische Erscheinung, sprach gutes Deutsch
trug eine dunkle College-Jacke mit Kapuze
hatte eine (vermutlich) Softairwaffe in der Hand

3. Täter:
Anfang 20 Jahre alt, ca. 1,80 m groß
schlanke Gestalt, sprach perfekt Deutsch
komplett schwarz gekleidet, ohne Waffe

Die Polizei bittet Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder jene, die Hinweise zu den Tätern liefern können, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. 0341/966 4 6666, zu melden.

Foto: dpa (Symbolbild)


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