350 Polizisten bei Einsatz in Rigaer Straße: Das ist der Grund!

Berlin - Schaukelt sich die Gewalt etwa wieder hoch in der berüchtigten Rigaer Straße? Am Mittwoch flogen Pflastersteine, tags drauf jetzt der Großeinsatz.

Der festgenommene 41-Jährige wird in der Rigaer Straße abgeführt.
Der festgenommene 41-Jährige wird in der Rigaer Straße abgeführt.  © dpa/Paul Zinken

Unzählige Polizei-Autos am Donnerstagmorgen vor einem Haus in der Rigaer Straße – sogar ein Hubschrauber kreiste über Friedrichshain. Die Straße blieb während des Einsatzes gesperrt.

Wie die Polizei Berlin über Twitter mitteilte, wurde eine Wohnung durchsucht.

Zuvor wurde mit richterlichem Beschluss ein Haftbefehl wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung gegen den Mieter dieser Wohnung vollstreckt – auf der Liebigstraße.

Immer wieder kam es in der Rigaer Straße zu Gewalttaten durch Linksautonome. Auch von Dächern der früher besetzten Häuser wurden Steine auf Polizisten geworfen.

Erst in der Nacht auf Mittwoch war erneut ein Polizeiauto angegriffen worden, wie TAG24 berichtete.

Überall Polizisten rund um die berüchtigte Rigaer Straße 94 in Berlin. (Archivbild)
Überall Polizisten rund um die berüchtigte Rigaer Straße 94 in Berlin. (Archivbild)  © Morris Pudwell

Update 10.57 Uhr

Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, waren bei dem Einsatz rund 350 Beamte im Einsatz.

Dem festgenommenen 41-Jährigen wird vorgeworfen, am 11. März vor einer Bäckerei in der Liebigstraße einen Mann (54) vor einer Bäckerei verprügelt zu haben.

Mit mehreren Knochenbrüchen kam der Schwerverletzte ins Krankenhaus. Zuvor soll es um den Hund des jetzt Festgenommenen gegangen sein.

Vier Tage später attackierte er einen Polizisten und besprühte ihn mit Reizgas.

Update 13.07 Uhr

Bei der Durchsuchung der Wohnung wurde laut Polizei eher zufällig ein weiterer Mann festgenommen – auch gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Erst nach insgesamt rund drei Stunden war der Einsatz beendet.

Titelfoto: Morris Pudwell


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