Großeinsatz im Problem-Viertel: Drogen, Geld und Waffen beschlagnahmt

Bonn - Im Bonner Stadtteil Tannenbusch gab es am Donnerstag (14. Juni) in den frühen Morgenstunden einen Großeinsatz der Polizei.

Bei einem 32-jährigen Tatverdächtigen fand die Polizei dieses Waffenarsenal.
Bei einem 32-jährigen Tatverdächtigen fand die Polizei dieses Waffenarsenal.  © Polizei Bonn

In dem als sozialer Brennpunkt geltenden Viertel beschlagnahmten die Einsatzkräfte Drogen, Geld und Waffen. Mehrere Personen wurden festgenommen.

Bereits am 8. Mai war es in Tannenbusch zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Die dabei gesammelten Hinweise hätten nun zu einer Vielzahl von Durchsuchungs-Beschlüssen im Bonner Stadtgebiet geführt, teilte die Polizei mit.

Dabei wurden auch drei Autos sowie etwa 14.500 Euro sichergestellt, die als Erlös aus Drogengeschäften eingezogen werden sollen. In mehreren der insgesamt elf durchsuchten Objekte wurden kleinere Mengen Marihuana, Haschisch und Amphetamin sichergestellt.

Bei der Durchsuchung bei einem 32-jährigen Tatverdächtigen, der im Verdacht steht, mit Kokain gehandelt zu haben, wurden diverse Waffen gefunden und ebenfalls sichergestellt.

Obwohl gegen ihn ein Waffenbesitzverbot besteht, verfügte der Mann über zahlreiche Gaspistolen, Schreckschuss-Revolver, Gewehre, verbotene Elektroschocker sowie Teleskop-Schlagstöcke.

Der 32-Jährige sowie ein weiterer vorläufig festgenommener 29-jähriger Tatverdächtiger wurden nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen, da keine weiteren Haftgründe vorlagen.

Gegen drei weitere Tatverdächtige wurden Haftbefehle unter anderem wegen Drogenhandels verhängt. Zwei sitzen nun in Untersuchungshaft.

Titelfoto: Polizei Bonn


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