1500 Marihuanapflanzen: Polizei stößt auf Indoorplantage

Die Halle wurde für die Bepflanzung mit mindestens 1500 Marihuanapflanzen vorbereitet (Symbolbild).
Die Halle wurde für die Bepflanzung mit mindestens 1500 Marihuanapflanzen vorbereitet (Symbolbild).  © Ricardo Arduengo/AP/dpa

Frankfurt - In einer Halle in Osterode (Kreis Göttingen) nahe der hessischen Landesgrenze haben Ermittler von Polizei und Zoll eine komplett eingerichtete Indoorplantage entdeckt.

Auf die für die Bepflanzung mit mindestens 1500 Marihuanapflanzen vorbereitete Halle seien die Beamten im Rahmen von Ermittlungen gegen einen Drogenring aufmerksam geworden, teilte das Hessische Landeskriminalamt (LKA) am Freitag mit. Bei dem Ring handelt es sich um eine serbische Tätergruppierung.

Die Immobilie eines 44 Jahre alten Mannes war in den Fokus gerückt, nachdem Ende November bereits fünf Verdächtige in Kelkheim festgenommen wurden.

Die Auswertung sichergestellter Beweismittel brachte den Beamten neue Anhaltspunkte. Parallel zu der Aktion in Osterode wurde am Donnerstag der 44-Jährige in Frankfurt am Main festgenommen.

Bei dem Mann handelt es sich um einen Deutsch-Iraner. Seine Immobilie, die 500qm große Halle in Osterode, wurde komplett für den Betrieb der Plantage umgebaut.

Weitere Wohn- und Geschäftsräume wurden ebenfalls untersucht, welche sich in Sulzbach am Taunus, Kelkheim sowie in Frankfurt befinden.

Neben umfangreichen schriftlichen Unterlagen wurden auch die beiden hochwertigen Fahrzeuge des Beschuldigten (Porsche und Ferrari) beschlagnahmt.


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