Auf dieser Nordsee-Insel geht die Polizei mit einem E-Strand-Buggy auf Verfolgungsjagd

Norddeich/Juist - So geht moderne Verbrecherjagd! Auf der ostfriesischen Insel Juist ist ab sofort das erste Elektro-Quad der Polizei in Niedersachsen im Einsatz.

Zwei Polizeibeamte sitzen in dem Elektro-Quad.
Zwei Polizeibeamte sitzen in dem Elektro-Quad.  © Polizeidirektion Osnabrück/dpa

Das lautlose, vollelektrisch angetriebene Fahrzeug wurde am Mittwoch im Hafen von Norddeich an den Einsatz- und Streifendienst übergeben, wie ein Sprecher der Polizei Osnabrück mitteilte. Der Probebetrieb ist zunächst für ein Jahr geplant.

Das Quad kann an jeder Steckdose geladen werden, die Reichweite liegt nach Polizeiangaben bei rund 50 Kilometern.

Zur polizeilichen Ausstattung gehören auch Blaulicht und Martinshorn sowie eine Ladefläche, auf der sichergestellte Gegenstände, Gerätschaften oder Personen vom Rettungsdienst transportiert werden können.

Das Fahrzeug mit Allradantrieb ist geländegängig und auch in unwegsamem Areal wie am Strand oder im Wald einsetzbar.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 40 Kilometern pro Stunde.

Bislang wurde auf Juist ein E-Bike genutzt, das nur auf eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde kam. Die Fahrt des E-Bikes endete außerdem, sobald unwegsamer Untergrund erreicht wurde. Insbesondere aber bei der Suche nach vermissten oder flüchtigen Personen spiele der Zeitfaktor eine wichtige Rolle.

Auf der Nachbarinsel Borkum setzt die Polizei seit 2017 ein elektrisches Motorrad ein, das weder Tiere noch Urlauber stören soll.

Selbst am Strand kann die Polizei nun die Verfolgung aufnehmen.
Selbst am Strand kann die Polizei nun die Verfolgung aufnehmen.  © Polizeidirektion Osnabrück/dpa

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