Eine Million Kilometer auf dem Tacho: Polizei zieht Schulbusse aus dem Verkehr

Köln - Am Montagmorgen hat die Polizei im Kölner Stadtteil Weiden zwei Reisebusse für einen Schul-Ausflug aus dem Verkehr gezogen.

in einem der Busse konnten 29 Sitze nicht benutzt werden, weil sie nicht mehr am Sitzgestell befestigt waren.
in einem der Busse konnten 29 Sitze nicht benutzt werden, weil sie nicht mehr am Sitzgestell befestigt waren.  © Polizei Köln

Wie die Kölner Polizei mitteilt, seien bei beiden Fahrzeugen eklatante technische Mängel festgestellt worden.

Gegen 9.30 Uhr hatten Spezialisten der Schwerlastgruppe der Polizei Köln die beiden Reisebusse vor dem Georg-Büchner-Gymnasium kontrolliert.

Die Schule hatte für eine Kursfahrt, an der insgesamt 93 Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrer teilnahmen, die Fahrzeuge bei einem Unternehmer bestellt.

Weil die Busse nicht gerade den besten Eindruck machten, informierten die Lehrer die Polizei.

Die Beamten stellten dann fest, dass die fast 15 Jahre alten Fahrzeuge zwischen 800.000 und 1.000.000 Kilometer auf dem Tacho hatten.

An einem Fahrzeug bemerkten die Polizisten einen deutlich erkennbaren Riss an einer der vorderen Bremsscheiben. Im zweiten Fahrzeug waren 29 Sitzplätze nicht benutzbar, weil sie nicht mehr am Sitzgestell befestigt waren.

Polizei leitet Verfahren gegen Fahrer und Reiseunternehmer ein

Die Einsatzkräfte stellten für beide Fahrzeuge Mängelkarten aus und leiteten entsprechende Verfahren gegen beide Fahrer und den Unternehmer ein.

Die Schülerinnen und Schüler mussten auf Ersatzbusse warten und starteten daher mit einer Verspätung von etwa zwei Stunden zum Schulausflug - "dafür aber beruhigt und sicher", wie es im Polizei-Bericht heißt.

Titelfoto: Polizei Köln

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