Verkehrskontrolle eskaliert: Mann (56) stirbt noch in der Nacht im Krankenhaus

Kiel/ Bad Segeberg - Nach der Auseinandersetzung bei einer Verkehrskontrolle in Bad Segeberg ist ein 56-jähriger Mann im Krankenhaus verstorben. Laut Kieler Staatsanwaltschaft ist sein Tod aber nicht auf eine Platzwunde zurückzuführen.

Die Polizeikontrolle in Bad Segeberg eskalierte. (Symbolbild)
Die Polizeikontrolle in Bad Segeberg eskalierte. (Symbolbild)  © DPA

"Die Obduktion hat ergeben, dass es sich nicht um ein subdurales Hämatom handelt", sagte die Leitende Oberstaatsanwältin Birgit Heß am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

"Weitere Abklärungen, um den Fall aufzuklären, laufen noch", hieß es weiter. Mit einem endgültigen Ergebnis könne man aber erst in einigen Wochen rechnen.

Der 56-Jährige war am frühen Freitagmorgen in einem Krankenhaus gestorben. Der Mann war zuvor bei einer Kontrolle gegen 0.30 Uhr in der Kirchstraße in Bad Segeberg von einer Streifenwagenbesatzung angehalten worden.

Er leistete den Angaben zufolge erheblichen Widerstand und zog sich dabei eine Kopfplatzwunde zu. Die 29 und 32 Jahre alten Beamten hatten über weitere Streifenwagen Unterstützung angefordert.

Noch vor Ort musste der Mann zwischenzeitlich wiederbelebt werden. Kurz vor 2 Uhr verstarb er dann in einem Krankenhaus.

Der 56-jährige Mann war von der Staatsanwaltschaft bereits wegen eines Drogenverstoßes gesucht worden.

Während der Kontrolle fanden die Beamten auch Betäubungsmittel, Waffen sowie größere Mengen Bargeld im Rucksack des Mannes.

Der Mann wurde noch wiederbelebt, verstarb aber kurz darauf im Krankenhaus. (Symbolbild)
Der Mann wurde noch wiederbelebt, verstarb aber kurz darauf im Krankenhaus. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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