Gar keine gute Idee: Suff-Fahrer stoppt und brüllt die Polizei an

Ein Mann lieferte sich mit der Polizei eine rasante Verfolgungsjagd. (Symbolbild)
Ein Mann lieferte sich mit der Polizei eine rasante Verfolgungsjagd. (Symbolbild)  © dpa/123RF

Berlin - Die Polizei hat in Berlin-Kreuzberg einen wohl betrunkenen Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann hatte keinen Führerschein stand aber wohl unter Alkohl- und Drogeneinfluss, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Gegen 20 Uhr hielt er erst in der Reichenberger Straße neben einen Gruppenwagen der Polizei, brüllte sie an und machte sich schließlich mit quietschenden Reifen davon.

Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und stellten fest, dass das Kennzeichen des Mitsubishis eigentlich zu einem Wohnmobil gehört. Im Erkelenzdamm fuhr der Geflüchtete einen Renault Clio auf, setzte aber die Fahrt über die Oranienstraße fort, überholte riskant andere Fahrzeuge und überfuhr rote Ampeln. Fußgänger mussten sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen.

Auf der Skalitzer Straße endete schließlich die rasante Fahrt. Er hatte die Kontrolle verloren und ist gegen einen Poller geprallt. Der 53-Jährige roch stark nach Alkohol, blieb aber unverletzt. Bei der Durchsuchung entdeckten die Polizisten neben Haschsisch ein Messer am Gürtel des Mannes. Im Auto fanden die Beamten schließlich noch ein weiteres Messer, sowie einen Elektroschocker.

Wegen seines auffälligen Zustandes kam der 53-Jährige zunächst in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen gegen ihn dauern noch an.


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