Polizei und Feuerwehr ziehen Bilanz: So war Silvester in München!

München - Schlägereien, Randale, Brände - die Polizei in München hatte einen turbulenten Jahreswechsel.

Auf den großen Fest-Plätzen ging es überwiegend friedlich zu. (Archiv)
Auf den großen Fest-Plätzen ging es überwiegend friedlich zu. (Archiv)  © Matthias Balk/dpa

Wobei vor allem bei den Party-Ballungszentren, abgesehen von kleinen Vergehen, alles sehr friedlich zuging.

"Am Friedensengel, dem Europaplatz und den angrenzenden Parkanlagen feierten etwa 4000 Personen. Auf dem Marienplatz befanden sich um die 10.000 und im weiteren Altstadt-Fußgängerzonenbereich nochmals ca. 10.000 Personen, um das neue Jahr friedlich zu begrüßen", heißt es in der ersten Polizeibilanz.

Im Altstadtbereich mussten die Ordnungshüter wegen vereinzelter Vergehen gegen das komplette Feuerwerksverbot tätig werden.

Im Zeitraum vom 19 Uhr bis 5 Uhr, fuhren die Beamten zu über 230 silvestertypischen Einsätzen. Die Gründe waren Einsätze im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen (77 mal), Brände (49), Ruhestörungen (42), Streitereien und Randale (27), Körperverletzungen (25) und Sachbeschädigungen (10).

Nach einer ersten Einschätzung der Beamten hat sich die neue Regelung zum Gebrauch von Pyrotechnik für Teile der Altstadt bewährt.

Feuerwehr München mit über 500 Einsätzen

Ein Passant meldete der Feuerwehr, dass in der Schelllingstraße im sechstem Obergeschoss Feuer zu sehen sei.
Ein Passant meldete der Feuerwehr, dass in der Schelllingstraße im sechstem Obergeschoss Feuer zu sehen sei.

Die Silvesternacht ist mit 116 Klein- und Großbränden und mit 432 Notfalleinsätzen zu Ende gegangen. Es begann mit einem Tiefgargenbrand in der Schoppenhauerstraße um 21.49 Uhr. Hier war ein Porsche in Brand geraten.

Um 23.52 Uhr wurde ein Feuer in der Schelllingstraße im sechstem Obergeschoss gemeldet. Eine Person wurde hier leicht verletzt und vor Ort versorgt.

Ein weiterer Brand wurde in der Aschenbrennerstraße um 0.05 Uhr gemeldet. Das Feuer war im 4. Stock ausgebrochen und griff bereits auf eine zweite Wohnung über. Beide Wohneinheiten sind vorerst nicht mehr bewohnbar.

Ein Feuer am Frauenmantelanger um 0.09 Uhr beschäftigte die Einsatzkräfte bis in die frühen Morgenstunden. Ein gemeldeter Balkonbrand stellte sich als Dachstuhlbrand heraus. Einen weiteren Tiefgaragenbrand gab es um 1.39 Uhr in der Denniger Straße. Er entpuppte sich als Brand eines Gebäudes für Großraummülltonnen. Der Holzbau wurde komplett zerstört.

Wie jedes Silvester waren auch dieses Jahr neben den rund 300 Berufsfeuerwehrlern auch zirka 200 Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr München im Einsatz.

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