Polizei nach Vergewaltigung: "So einen brutalen Übergriff gab es lange nicht mehr"

Im Leipziger Rosental wurde am Donnerstag eine Joggerin vergewaltigt. Noch immer hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. (Archivbild)
Im Leipziger Rosental wurde am Donnerstag eine Joggerin vergewaltigt. Noch immer hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. (Archivbild)  © Alexander Bischoff

Leipzig - Noch immer macht sich Fassungslosigkeit in Leipzig breit, noch immer hofft die Polizei auf Mithilfe aus der Bevölkerung. Denn auch mehrere Tage nach der schrecklichen Vergewaltigung im Leipziger Rosental (TAG24 berichtete) ist eine heiße Spur nicht bekannt.

Wie die Bild zwischenzeitlich mutmaßt, könnte es sich bei dem Vergewaltiger um einen Serientäter handeln.

In den Wochen vor dem gewalttätigen Angriff soll es ganz in der Nähe bereits zwei Mal zu ähnlichen Übergriffen gekommen sein.

Polizeisprecher Uwe Voigt, gab an, dass mögliche Zusammenhänge zwischen den Fällen derzeit geprüft werden.

Schwierig ist aber: die vor der Vergewaltigung angegangenen Frauen wurden jeweils von hinten angegriffen, konnten den Täter so denkbar schlecht beschreiben.

Und da der immer noch auf freiem Fuß ist, es einen derart brutalen Angriff schon lange nicht mehr gegeben hat, rät Voigt zu mehr Umsicht.

Das Joggen im Park solle zwar nicht eingestellt werden, aber den Blick zu schärfen und aufzupassen, könne nicht schaden, so der Sprecher.

Details zum Stand der Ermittlungen wollte Voigt auf TAG24-Anfrage am Sonntag nicht bekannt geben.

Titelfoto: Alexander Bischoff