Verletzte und Tote an Schule: Polizei übt den Ernstfall

Glinde – Großalarm in Glinde bei Hamburg: Polizei und Rettungsdienste haben am Sonnabend in der Stadt im Kreis Stormarn das Vorgehen in einer sogenannten lebensbedrohlichen Einsatzlage trainiert.

Rettungsdienst und Polizisten versorgen Verletzte, die von freiwilligen Helfern gespielt werden.
Rettungsdienst und Polizisten versorgen Verletzte, die von freiwilligen Helfern gespielt werden.  © dpa/Markus Scholz

Bei dem Übungsszenario ging es nach Angaben der Organisatoren um eine Terror- und Amoklage im Umfeld des Gymnasiums in Glinde, die die Einsatzkräfte zu bewältigen hatten.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, schoss in dem fiktiven Szenario der Täter erst in einem Reisebus um sich und verschanzte sich dann in der Schule.

Freiwillige simulierten Tote und Verletzte. Etwa 50 teils schwerbewaffnete Einheiten der Polizei waren im Einsatz.

Geübt werden sollten dabei neben dem taktischen Vorgehen und der praktischen Anwendung organisatorischer Maßnahmen auch die Kommunikation mit der Regionalleitstelle der Polizei und die Abstimmung mit dem Rettungsdienst.

An der Übung waren die Polizeidirektion Ratzeburg, der Rettungsdienst-Verbund Stormarn und das Bundeswehr-Krankenhaus Hamburg beteiligt. Unterstützt wurden sie von der Freiwilligen Feuerwehr Glinde.

Schwerbewaffnete Polizisten haben in Glinde für den Ernstfall geübt.
Schwerbewaffnete Polizisten haben in Glinde für den Ernstfall geübt.  © dpa/Markus Scholz

Titelfoto: dpa/Markus Scholz

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