Polizei stellt zwei Fahrraddiebe, einer von ihnen hat weitaus mehr auf dem Kasten

Leipzig - Bei der Überprüfung der Personalien von zwei Fahrradieben in Leipzig erkannten die Beamten, dass es sich bei einem von beiden um einen "dickeren Fisch" handelte.

Einer der Fahrraddiebe war der Polizei nur allzu bekannt. (Symbolbild)
Einer der Fahrraddiebe war der Polizei nur allzu bekannt. (Symbolbild)  © 123 RF

In der Nacht zum Donnerstag wurde eine Polizeistreife auf zwei Männer aufmerksam, die die Fritz-Siemon-Straße mit zwei Fahrrädern entlang liefen.

"Die beiden Fahrräder waren mit einem Schloss verbunden, so dass die beiden die Fahrräder mehr oder weniger hinter sich her schleiften", berichtet Polizeisprecher Uwe Voigt.

Die beiden begaben sich in den Hinterhof eines Wohnhauses und legten die zwei Fahrräder in einem Gebüsch ab. Anscheinend waren sie hier so beschäftigt, um das Schloss zu „knacken“, so dass sie die Polizeibeamten nicht gleich wahrnahmen.

Beide versuchten zu flüchten, was ihnen jedoch nicht gelang. Neben den Fahrrädern lagen noch mehrere Werkzeuge und das Fahrradschloss wies Beschädigungen auf.

Die Polizei identifizierte die beiden Personen als einen 36-Jährigen und einen 48-Jährigen ohne Wohnsitz.

Bei weiteren Überprüfungen wurde bekannt, dass gegen den 36-Jährigen vier offene Aufenthaltsermittlungen vorlagen sowie die Sicherstellung seines Führerscheins. Außerdem hatte er mehrere Diebstahlsdelikte, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz auf dem Kerbholz. Die Staatsanwaltschaft Leipzig ordnete die vorläufige Festnahme des 36-Jährigen an.

Die Fahrräder wurden sichergestellt und sollen nun ihren Eigentümern wieder zurückgegeben werden.

Zunächst nahmen die Fahrraddiebe gar nicht wahr, dass die Beamten sie entdeckt hatten. (Symbolbild)
Zunächst nahmen die Fahrraddiebe gar nicht wahr, dass die Beamten sie entdeckt hatten. (Symbolbild)  © DPA

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