Polizei übernimmt McDonald's-Lieferdienst: Das ist der Grund für die Aktion!

Gedling (Großbritannien) - Eine wahrlich einmalige Aktion geschah jetzt im britischen Landkreis Nottinghamshire.

Am Ende wurde das McMenü durch die Beamten ausgeliefert.
Am Ende wurde das McMenü durch die Beamten ausgeliefert.  © Facebook/Nottinghamshire Police Special Constables

"Es ist nicht alltäglich, dass ihr Essens-Lieferant ein Polizist ist", beginnt das außergewöhnliche Facebook-Posting der Nottinghamer Polizei.

Und damit haben die Beamten absolut recht. Nicht gerade oft bekommt man Meldungen wie diese zu lesen.

Doch der Hintergrund dieser besonderen und einmaligen Aktion ist ein Ernster, wie die Polizisten aus dem Kreis Nottinghamshire weiter berichteten.

Der eigentliche McDonald's-Lieferant fuhr zwar soweit nach den Straßenverkehrs-Regeln, aber sein Auto wies einen wesentlichen Mangel auf: Es war nicht ausreichend versichert!

Die Beamten stoppten den Fahrer deshalb umgehend auf seiner Auslieferungstour. Nachdem die Formalitäten geklärt waren, lieferten sie die verbleibende Bestellung kurzerhand selbst aus.

Das Fahrzeug musste nämlich sofort sichergestellt werden. Der Fahrer erhielt sechs Strafpunkte, ein hohes Bußgeld (bis 5000 britische Pfund/umgerechnet über 5900 Euro sind möglich!) und kriegt das Auto erst nach der Zahlung einer zusätzlichen Kaution wieder.

"Man kann mit Sicherheit sagen, dass der Kunde seinen Big Mac und seine Pommes Frites noch rechtzeitig erhalten hat, dank unserer Beamten, die die Maccies (Anm. d. Red.: Britischer Slang-Ausdruck für McDonald's-Essen) sicher an der Tür abgegeben haben", so die Polizeibeamten.

Titelfoto: Facebook/Nottinghamshire Police Special Constables

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