Polizei bereit für erste Aggro-Demo in Wedding: Linke Gruppen gegen AfD, Kapitalismus und hohe Mieten

Berlin - Wie in den vergangenen Jahren auch, demonstrieren linke Gruppen am Vorabend des 1. Mai im Berliner Stadtteil Wedding. Somit müssen sich Autofahrer und Berufspendler auf Staus und längere Fahrtzeiten einstellen.

Linke Demonstranten ziehen am 30.04.2017 durch Wedding, um am Vorabend des 1. Mai gegen steigende Mieten und den Stadtumbau zu protestieren
Linke Demonstranten ziehen am 30.04.2017 durch Wedding, um am Vorabend des 1. Mai gegen steigende Mieten und den Stadtumbau zu protestieren  © DPA

Unter dem Motto "Antikapitalistische Demonstration: Widerständig und solidarisch im Alltag - Organize" beginnt die Demonstration am U-Bahnhof Seestraße und und zieht dann durch den Wedding und zur Osloer Straße.

Der Protest der linken Gruppierung richtet sich gegen steigende Mieten, den Stadtumbau, den Kapitalismus sowie gegen die AfD, die durch "Nationalismus und Populismus die Gesellschaft" gespaltet hat.

Erwartet werden etwa 2000 Teilnehmer. Somit gehört sie zu den größeren Aufläufen von Demonstranten im Berliner Stadtgebiet. Eine Ausnahmesituation für die Polizei, den in den vergangenen Jahren war die entsprechende Demonstration sehr aggressiv unterwegs gewesen.

Dennoch konnte die Berliner Polizei konnte Ausschreitungen zu einem Großteil unterbinden beziehungsweise gänzlich verhindern.

Gleichzeitig feiern Zehntausende Menschen in der Walpurgisnacht in verschiedenen Berliner Parks. Allein im Mauerpark in Prenzlauer Berg werden Tausende Besucher erwartet.

Vermummte Teilnehmer einer Demonstration halten am 30.04.2016 in Wedding brennende Bengalos und Fahnen hoch.
Vermummte Teilnehmer einer Demonstration halten am 30.04.2016 in Wedding brennende Bengalos und Fahnen hoch.  © DPA

Titelfoto: DPA


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