Polizei will Wohnung durchsuchen, doch das entpuppt sich als echte Mutprobe

Sulzbach-Rosenberg (Bayern) - Wohnungsdurchsuchungen gehören eigentlich zum Alltag eines jeden Polizisten. Doch in der Oberpfalz entpuppte sich eine solche als Mutprobe für die Beamten.

Die Polizei durchsuchte eine Wohnung in der Oberpfalz. (Symbolbild)
Die Polizei durchsuchte eine Wohnung in der Oberpfalz. (Symbolbild)  © DPA

Kriminalpolizisten wollten am Dienstagnachmittag eine Wohnung im oberpfälzischen Sulzbach-Rosenberg untersuchen.

Die Beamten hatten zuvor einen Hinweis erhalten. Die Staatsanwaltschaft veranlasste also eine Wohnungsdurchsuchung.

Doch bevor die Polizisten die Wohnung durchsuchen konnten, standen sie plötzlich vor einer Mutprobe: Sie mussten sich als Schlangenbändiger beweisen!

Neben rund 500 Gramm Marihuana, mehrerer Pflanzen für den Anbau und zwei Schreckschusswaffen besaß der 24-Jährige, dessen Wohnung durchsucht wurde, nämlich auch drei Pythons.

Und die Reptilien bewegten sich frei in der Wohnung!

Also fingen die Beamten die Kriechtiere ein und brachten sie schließlich in den vorhandenen Terrarien unter. Der Einsatz zog sich durch den Schlangenfang über mehrere Stunden.

Der 24 Jahre alte Besitzer wurde festgenommen, gegen ihn wird nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Bezüglich der Schlangen drohen ihm aber wohl keine Konsequenzen, sagte ein Polizeisprecher: "Da dürfte alles gepasst haben."

Drei Pythons bewegten sich frei in der Wohnung. (Symbolbild)
Drei Pythons bewegten sich frei in der Wohnung. (Symbolbild)  © Michael James Fitzsimmons/123RF

Titelfoto: DPA

Mehr zum Thema Polizeimeldungen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0