Großeinsatz wegen psychisch krankem Mann

Offenbar drohte eine Person, sich umzubringen.
Offenbar drohte eine Person, sich umzubringen.

Dresden - Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am Sonnabendmittag in Dresden-Mickten. Die Einsatzkräfte eilten zu einem Wohngebiet an der Lommatzscher Straße.

Vor Ort wollte die Polizei keine Angaben zum Einsatz machen, ein Polizeisprecher meinte zu MOPO24, dass es sich um ein "medizinisches Problem" mit einer Person handelt.

Demnach soll sich alles in einem Wohnhaus hinter verschlossenen Türen abspielen. Ob Gefahr für Menschen im Umfeld oder Nachbarn besteht, konnte die Polizei noch nicht sagen.

Rund eine halbe Stunde nach dem Einsatz wurde eine Person auf der Trage zum Krankenwagen gebracht. Eine Anwohnerin wollte sich zu dem Vorfall nicht genau äußern, meinte nur: "Es hat sechs Stunden gedauert."

Die Polizei bat zunächst alle Anwohner, das Haus nicht zu verlassen, die Türen zu schließen und nicht aus dem Fenster zu schauen.

Offenbar handelt es sich um eine verwirrte Person, doch genaue Angaben konnten die Beamten bis zum späten Nachmittag noch nicht machen.

Update 19:20 Uhr:

Ein Polizeisprecher klärte auf: Ein 48-jähriger, psychisch kranker Mann hatte gesundheitliche Probleme. Verwandte und Nachbarn setzten um 10.50 Uhr Notrufe bei der Polizei und der Feuerwehr ab. Ein Notarzt und Polizei eilten herbei, um dem Mann zu helfen.

Der kranke Mann wollte aber keinen Beistand, sondern bedrohte die Einsatzkräfte mit einem langen Brotmesser. Gutes Zureden brachte da nichts. Also rief man ein Sondereinsatzkommando (SEK) hinzu. Die Spezialkräfte überwältigten schließlich den Mann; der Kranke konnte in eine Klinik gebracht werden.

In Schutzanzügen mussten die Beamten anrücken.
In Schutzanzügen mussten die Beamten anrücken.
Das Großaufgebot an der Lommatzscher Straße.
Das Großaufgebot an der Lommatzscher Straße.
Die Polizei musste mit einem Großaufgebot anrücken.
Die Polizei musste mit einem Großaufgebot anrücken.
Eine Person wurde per Trage zum Krankenwagen gebracht.
Eine Person wurde per Trage zum Krankenwagen gebracht.
Die Polizei rückte mit einem massiven (auch zivilen) Aufgebot an.
Die Polizei rückte mit einem massiven (auch zivilen) Aufgebot an.

Fotos: Steffen Füssel, Matthias Kernstock, Daniel Neumann


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