Tragischer Unfall beim Schießtraining: Polizist lebensgefährlich verletzt

Bonn/Köln – Am Montagnachmittag (26. November) ist ein Polizist beim Schießtraining der Bonner Polizei lebensgefährlich verletzt worden. Der 23-Jährige schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Bei einer Schießübung in Bonn wurde ein Beamter schwerst verletzt (Symbolbild).
Bei einer Schießübung in Bonn wurde ein Beamter schwerst verletzt (Symbolbild).  © DPA

Der schwerst verletzte Beamte wurde sofort zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am Abend gaben die Ärzte dann erste Entwarnung, nach einer Notoperation bestand keine Lebensgefahr mehr.

Die genauen Umstände des Unglücks sind jetzt Gegenstand der Ermittlungen. Normalerweise gelten beim Schusstraining der Polizei hohe Sicherheitsvorschriften. Es ist noch unklar, aus welcher Waffe der Schuss abgefeuert worden ist.

Aus Neutralitätsgründen ermittelt die Kölner Polizei in diesem Fall.

Update, 10.30 Uhr

Entgegen erster Informationen ist der verletzte Polizist 23 Jahre alt und nicht 30.

Update, 11.25 Uhr

Das Unglück ereignete sich laut einer Polizeisprecherin auf dem Weg von einer Umkleide zum Schießstand. Der 23-jährige Polizist erlitt dabei eine Verletzung am Hals.

Update, 13.16 Uhr

Nach derzeitigem Erkenntnisstand geht die Kriminalpolizei von einem Fehlverhalten eines weiteren Polizeibeamten (22) aus. Dieser war mit dem späteren Opfer im Rahmen eines Einsatztrainings im Polizeipräsidium Bonn auf dem Weg von einem Umkleideraum zum Schießstand. Beide trugen sowohl Dienstwaffen als auch funktionsunfähige "Rot-Waffen" bei sich.

Derzeit werden Zeugen befragt und weitere Ermittlungen eingeleitet. Der schwer verletzte 23-Jährige wird noch intensivmedizinisch behandelt und ist nicht ansprechbar.

Titelfoto: DPA


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